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Apple stellt den ersten Retina-iMac vor

Gegenüber dem bisherigen iMac 27" hat das 5K-Display bei gleicher Größe die vierfache Zahl an Pixeln.

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Apple iMac Retina 5K 27" (Core i5-4690, 8GB RAM, 1TB HDD, Radeon R9 M290X) [Late 2014]
Apple iMac Retina 5K 27" (Core i5-4690, 8GB RAM, 1TB HDD, Radeon R9 M290X) [Late 2014] ab € 1699,–

Auf seiner iPad-Pressekonferenz hat Apple auch den ersten iMac mit ultra-hochauflösendem Display vorgestellt. Gegenüber den 2560 x 1440 Pixeln des bisherigen 27-Zoll-Modells bringt der neue Retina-iMac die vierfache Auflösung auf der gleichen Fläche unter: 5120 x 2880 Pixelzahl. Diese enorme Zahl an Bildpunkten übersteigt die von herkömmlichen 4K-Monitoren mit 3840 x 2160 (das ist vier mal Full-HD) bei weitem. Sie entspricht dem Siebenfachen von Full HD. Die Panel werden unter dem Namen 5K geführt. Apple sagt, kein anderer Monitor auf der Welt biete eine so hohe Auflösung. Das stimmt, aber Dell hat bereits einen 5K-Monitor angekündigt.

Das dünne Gehäuse des neuen iMac bleibt unverändert.

Die Pixeldichte des iMac steigt von 109 auf 218 dpi, was bei einem so großen Bildschirm – vor dem man mit einigem Abstand sitzt – dafür sorgt, dass das Auge keine einzelnen Pixel mehr wahrnimmt. Da sich die neue Prozessorgeneration von Intel namens Broadwell bisher nicht für leistungsstarke Desktop-Systeme eignet, setzt Apple weiterhin auf Haswell-CPUs, aber mit leicht gesteigerter Taktrate: Statt 3,2 und 3,4 GHz sind es jetzt 3,5 GHz (Turbo Boost 3,9 GHz). Es bleibt bei 4-Kernern vom Typ Core i5, die kein virtuelles Verdoppeln der Kernzahl durch Hyper-Threading beherrschen. Optional ist auch ein Hyper-Threading-fähiger Core i7 mit 4.0 GHz (Turbo Boost 4,4 GHz) zu haben.

neue iMacs (Bilderstrecke) (12 Bilder)

Du Gerüchte haben sich bewahrheitet: Apple stellt einen iMac mit Retina Display vor.

[Update 21:01 Uhr:] Beim Grafikchip schwenkt Apple von Nvidia und Intel zu AMD um: Zur Wahl stehen hier die Radeon R9 M290X mit 2 GByte oder die R9 M295X mit 4 GByte GDDR5-RAM. Letztere gehört bereits der moderneren und effizienteren Tonga-Generation an. Apple verspricht eine theoretische Rechenleistung von bis zu 3,5 TFLOPS. Damit rückt OpenCL nach dem neuen Mac Pro auch beim iMac mehr in den Mittelpunkt, denn die AMD-Karten sind mit dieser Programmierschnittstelle in parallelisierbaren universellen Berechnungen deutlich schneller als die Nvidia-Karten. [/Update]

Der Arbeitsspeicher ist wie bei den bisherigen 27-Zoll-Modellen durch den Anwender selbst aufzurüsten. In den vier Bänken stecken ab Werk zwei 4-GByte-DIMMs. Anders als bisher ist ein Fusion Drive mit 1 TByte (Kombination aus kleiner SSD und großer Festplatte) als Standard dabei. Als Einstiegspreis nennt Apple 2600 Euro. Bedenkt man, dass der Dell-5K-Monitors auch um 2500 Dollar kosten soll, ist das hervorragend. [Update 21:14 Uhr:] Der 4-GHz-Core-i7-Prozessor kostet 250 Euro Aufpreis, ebenso wie der bessere Grafikchip R9 M295X mit 4 GByte. Für den Maximalausbau mit 32 GByte Speicher verlangt Apple 600 Euro mehr. Hier die weiteren technischen Daten. [/Update].

Der iMac hat die neue Thunderbolt-2-Schnittstelle. Die gabs bislang nur im Mac Pro und in den neuen MacBook Pro Retinas. Ein 21-Zoll-Modell mit einer solch hohen Auflösung ist bislang nicht angekündigt. Apple dürfte das nächstes Jahr nachholen. Die bisherigen iMac-Modelle werden weiterhin verkauft. (jes)