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Apple streicht iTunes-Taschengeld

Die Funktion zur regelmäßigen Vergabe von Guthaben steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Ende Mai wird die Taschengeldfunktion komplett eingestellt.

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(Bild: Apple)

Apple streicht die iTunes-Taschengeldfunktion. Monatlich wiederkehrende Geldbeträge lassen sich ab sofort nicht mehr an andere Apple-IDs vergeben, wie der iPhone-Hersteller in einem Support-Dokument aufführt. Zum 25. Mai werden schließlich auch zuvor eingerichtete Taschengeld-Beträge storniert. Das auf diese Weise erhaltene Guthaben lässt sich vom Empfänger auch nach diesem Stichtag weiterhin aufbrauchen, merkt das Unternehmen an.

Damit fällt eine weitere Zahlungsmethode für die digitalen Läden des Konzerns – darunter App Store wie iTunes Store – weg. Der Dienstleister ClickandBuy stellt Ende April den Dienst ein, dann bietet Apple in Deutschland nach bisherigem Kenntnisstand keine Möglichkeit mehr zum Bankeinzug an, nur O2-Kunden bleibt inzwischen die Bezahlung über die Handy-Rechnung.

Einen Grund für den Wegfall der Taschengeld-Funktion nannte Apple nicht. Als Alternative verweist das Unternehmen auf die in iOS integrierte Familienfreigabe sowie auf die weiterhin verfügbare Geschenkfunktion, um bestimmte Apps oder Inhalte an andere Nutzer zu vergeben.

Bei der Familienfreigabe zahlt stets das "Familienoberhaupt" für sämtliche Einkäufe, sobald die einzelnen Familien-Accounts kein eigenes iTunes-Guthaben mehr aufweisen. Dafür muss eine Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegt sein, inzwischen wird laut Apple auch die Bezahlung per Handy-Rechnung erlaubt. (lbe)