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Apple überholt iCloud-Status-Anzeige – und hat gleich den nächsten Ausfall

Die bislang nicht immer zuverlässige "Apple Systemstatus"-Website, die Probleme bei allen Internet-Diensten des Konzerns weitergibt, wurde verbessert – und konnte sofort ihre Nützlichkeit demonstrieren.

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Onlinespeicher - iCloud

iCloud.com erlaubt den Zugriff auf viele Apple-Dienste per Browser.

(Bild: dpa, Armin Weigel/Symbolbild)

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Ausfälle bei Apples Cloud-Angeboten kommen leider nicht ganz selten vor – entsprechend wichtig ist es, dass Nutzer zeitnah informiert werden. Dazu dient Apples Systemstatus-Website, die es in einer Variante für Endnutzer sowie für Entwickler gibt. Beide Angebote wurden in dieser Woche nun überholt, wie Mac & i-Leser festgestellt haben.

Die Schrift wurde vergrößert, was für leichtere Lesbarkeit sorgt – und jedem einzelnen Bereich, von A wie "App Store" bis Z wie "Zurück zu meinem Mac" werden Fehler nun direkt zugeordnet, statt diese nur in einer Zeitleiste anzuzeigen. Ist ein Problem angetreten, wird der Bereich anklickbar – und es erscheinen in einem Fenster weitere Details. Diese umfassen den Zeitbereich, in dem ein Problem auftrat, wie viele Nutzer ungefähr betroffen waren und wie das Problem sich äußerte.

Die Genauigkeit der Problembeschreibung könnte aber noch erhöht werden – manchmal fehlt sie ganz. Zudem gibt Apple häufig an, dass nur "weniger als 1 Prozent der Nutzer" betroffen gewesen seien, was aber angesichts von mittlerweile über einer Milliarde verkaufter iPhones viel mehr ist, als es den Anschein hat.

Apple konnte die neue Systemstatus-Website am Dienstag gleich "im Einsatz" ausprobieren: Es gab bei verschiedenen iCloud-Diensten größere Ausfälle. So waren iCloud-Web-Apps und iCloud Drive über Stunden teilweise nicht nutzbar, Updates im App Store ließen sich nicht laden und auch der iBooks Store, der Fotoabgleich, Apple Music und verschiedene weitere Services arbeiteten unzuverlässig.

Grund dafür war allerdings offenbar nicht ein Fehler bei Apple selbst: Der Konzern war wohl von Ausfällen beim Lieferanten Amazon Web Services betroffen, zu dem Apple Teile seiner Infrastruktur ausgelagert hat. (bsc)