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Apple und Samsung schließen angeblich Milliarden-Deal für OLED-Displays

Der südkoreanische Konzern Samsung soll einem Bericht zufolge ab 2017 OLED-Bildschirme an Apple liefern, die für das iPhone gedacht sind. Die Vereinbarung laufe über mindestens drei Jahre.

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(Bild: dpa, Kimimasa Mayama/Archiv)

Samsung und Apple haben ein umfassendes Lieferabkommen für OLED-Displays getroffen, wie die Korea Times berichtet. Der südkoreanische IT-Konzern soll demnach über die nächsten drei Jahre 100 Millionen OLED-Panels mit einer Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll an Apple liefern, sie seien für das iPhone gedacht.

Der Deal bringe Samsung einen zusätzlichen Umsatz von umgerechnet gut 2,3 Milliarden Dollar pro Jahr, schreibt die Zeitung, ein Sprecher der Display-Sparte wollte den angeblichen Deal nicht bestätigen.

Laut dem Korea Herald erwägt Samsung, eine eigene Produktionsstraße rein für die Fertigung des iPhone-OLED-Display einzurichten, der Konzern plane eine Investition von über 8 Milliarden Dollar ein Werk in Südkorea, um die Produktion dort zu verdoppeln.

Einem vorausgehenden Bericht zufolge hat Apple mehrere Lieferanten darüber informiert, dass der Umstieg auf OLED beim iPhone in den nächsten Jahren geplant ist. Der Konzern setzt die Display-Technik bislang nur in der Apple Watch ein, iPhone, iPad und iPod touch verwenden jeher Flüssigkristallbildschirme. Apple prüfe noch, wie langlebig die OLED-Bildschirme sind, hieß es.

Samsung gehört zu Apples wichtigsten Zulieferern und fertigt unter anderem den A9-Chip für iPhone und iPad. Der kalifornische Konzern gilt als der größte externe Kunde für Samsung-Komponenten. Beide Unternehmen fechten seit Jahren aber auch einen erbitterten Patentstreit aus. (lbe)