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Apple verbietet Rückkehr auf iOS 8.2

Gut einen Monat nach Erscheinen von iOS 8.3 hat Apple aufgehört, die Vorversion zu signieren – sie kann somit auch nicht mehr auf iPhone oder iPad installiert werden.

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(Bild: dpa, Vincent Jannink)

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Nicht allen Nutzern gefällt Apples jüngste iOS-Version 8.3. So blockiert das Betriebssystem nun unter anderem App-Dateimanager wie iExplorer, die sich unter iOS 8.2 noch problemlos verwenden ließen. Eine Rückkehr auf die ältere Version ist nun aber nicht mehr möglich, wie Nutzer und Entwickler berichten: Apple hat rund einen Monat nach dem Release von iOS 8.3 aufgehört, das Update zu signieren.

Somit verweigern iPhone, iPad und iPod touch die Installation des Downgrades. Für Nutzer mit Jailbreak unter iOS 8.2 wird es ebenfalls kritisch: Sollten sie auf iOS 8.3 aktualisieren, plätten sie sich auch ihre Gerätefreischaltung. Neu ist Apples Vorgehensweise allerdings nicht: Der Konzern beendet die Signierung älterer Updates stets einige Zeit nach dem Release neuer Versionen. Wann das geschieht, wird zuvor allerdings nicht angekündigt.

iOS 8.3 brachte neben zahlreichen Sicherheitsfixes auch einige neue Funktionen. So wurde das Angebot an Emojis aufgebohrt, die virtuelle Assistentin Siri beherrscht neue Sprachen und CarPlay lässt sich (mit kompatiblen Geräten) auch per WLAN nutzen.

Aktuell testen Apple die nächste Version 8.4 seines Mobilbetriebssystems. Diese wird unter anderem eine deutlich umgestaltete Musikanwendung mitliefern, die sich stärker an der Desktop-Version von iTunes orientiert. Wann das Update erscheint, ist noch unklar. (bsc)