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Apple senkt Preise für SSD-Upgrades deutlich

Bei Apples MacBook-Pro-Topmodell lassen sich künftig bestenfalls fast 1700 Euro sparen.

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MacBook Pro mit 15 Zoll

(Bild: Apple)

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Apple ist für seine enorm hohen Preise bekannt, wenn es um die Ausstattung seiner Geräte mit größeren SSD-Modulen geht. Mit der Einführung neuer MacBook-Pro- und MacBook-Air-Modelle in dieser Woche erbarmt sich der Konzern etwas und hat die Tarife teils deutlich reduziert – und zwar im gesamten Angebot.

Betroffen sind sowohl MacBook Pro als auch Mac mini, der (veraltete) Mac Pro, der iMac und der iMac Pro. So kosten 1 TByte beim MacBook Pro mit 15 Zoll künftig statt 720 nun 480 Euro. 2 TByte sind für 960 statt 1440 Euro zu haben. Im Vollausbau mit 4 TByte kann man sogar über 1500 Euro sparen: Statt bislang schlappen 3600 Euro will Apple nun nur noch 1920 Euro. Beim iMac Pro kostet der Sprung von 1 TByte auf 4 TByte nun nur noch knapp die Hälfte: 1440 statt 2800 Euro.

Beim Mac mini zeigen sich die verringerten SSD-Preise ebenfalls deutlich. So zahlte man für das Modell im Vollausbau (2 TByte, 10 Gigabit) zuvor fast 5000 Euro, nun möchte Apple nur noch knapp 3800 Euro sehen. Wer bereits vor der Preissenkung bestellt hatte, sollte sich an seinen Händler wenden; aktuell sind viele Modelle aufgrund der Veränderungen im Angebot sowieso nicht sofort zu haben.

Problematisch ist auch, dass es eine Weile dauern kann, bis die Reseller ihre Preise angepasst haben – beziehungsweise diese sogar unter das Niveau von Apple selbst absenken. Wer unbedingt einen der neuen Macs benötigt, kann deshalb bei Apple direkt kaufen, weil die Händler dessen Preise – so zumindest nach unserem kurzen Marktüberblick – noch nicht unterbieten. Zudem kann aktuell niemand schneller liefern als der Konzern selbst. In den kommenden Wochen dürfte sich die Lager aber beruhigen. Bis dahin sollte man dringend Preise vergleichen. (bsc)