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Bericht: Apple fährt Produktion der 2018er iPhones zurück

Apple hat offenbar die Produktionsaufträge für alle neuen iPhone-Modellreihen reduziert – zum Frust der Zulieferer und Arbeiter.

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iPhone XR

(Bild: Apple)

Die gemeinsame Einführung von drei neuen iPhone-Modellreihen hat angeblich für "Tumult" in Apples Lieferkette gesorgt: Der Konzern habe die Produktionsaufträge für alle drei neuen Modelle in den vergangenen Wochen reduziert und damit für Frustration bei Auftragsfertigern und Arbeitern gesorgt, wie das Wall Street Journal unter Verweis auf informierte Personen berichtet.

Besonders beim iPhone XR habe Apple die Aufträge deutlich korrigieren müssen, heißt es in dem Bericht: Der Konzern habe den Produktionsplan bei einigen Zulieferern von den ursprünglich geplanten 70 Millionen Stück um "bis zu einem Drittel" zusammengestrichen, schreibt die Wirtschaftszeitung und stützt damit einen vorausgehenden Bericht, laut dem die Nachfrage des XR niedriger als von Apple erwartet ausfällt. Zu iPhone XS und XS Max wurden keine konkreteren Angaben gemacht.

In der vergangenen Woche habe das Unternehmen "manchen Zulieferern" mitgeteilt, dass die Produktion des iPhone XR ein weiteres Mal nach unten angepasst werde, schreibt das Wall Street Journal. Vorausgehende Berichte über Anpassungen der iPhone-Produktion setzen Apples Aktie seit Novemberanfang unter Druck.

Spekulationen über eine sinkende iPhone-Nachfrage auf Grundlage von Informationen aus der Lieferkette erwiesen sich in der Vergangenheit oft als unzutreffend. Die Auftragslage einzelner Zulieferer gebe keinen klaren Einblick in die tatsächliche iPhone-Produktion, betonten Apple-Manager immer wieder. Der Konzern hat für das Weihnachtsgeschäft bereits ein neues Rekordquartal in Aussicht gestellt mit einem Umsatz zwischen 89 und 93 Milliarden Dollar. iPhone-Verkaufszahlen will Apple künftig nicht mehr nennen.

Die Prognose der benötigten Komponenten und Produktionsstraßen zur Endmontage sei durch die Vergrößerung der iPhone-Modellpalette erheblich schwieriger geworden, heißt es – auch könne Apple die Nachfrage für die verschiedenen Modelle nicht mehr so genau vorhersagen, entsprechend könne es zu plötzlichen Nachjustierungen kommen. Mehrere Tausend Arbeiter haben nach Informationen der Wirtschaftszeitung Apples Auftragsfertiger Foxconn frühzeitig verlassen, weil dieser die sonst für iPhone-Produktionsspitzen erforderlichen Überstunden gestrichen habe – und damit ein größerer Teil des möglichen Gehaltes für die Arbeiter entfällt.

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(lbe)