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Apple vs. Samsung: Die Geschworenen haben das Wort

Im zweiten Patentprozess zwischen Apple und Samsung sind die Schlussplädoyers gelaufen. Nun muss die Jury entscheiden.

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Apple vs. Samsung, 2. Runde

Seit Ende März 2014 läuft der zweite Prozess zwischen Apple und Samsung. Diesmal geht es ausschließlich um angeblich verletzte Patente, Geschmacksmuster (Design-Patente) spielen keine Rolle. Apple verlangt einen Schadenersatz von 2 Milliarden US-Dollar, Samsung seinerseits möchte 7 Millionen haben.

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Die Rechtsvertreter von Apple und Samsung haben im zweiten Patentprozess um mögliche Technik-Abkupfereien bei Mobiltelefonen ihre Schlussplädoyers gehalten. Nun haben die Geschworenen das Wort. Die beiden Seiten bekräftigten am Dienstag ihre Positionen.

Apple wirft dem Smartphone-Marktführer Samsung die Verletzung von fünf Patenten vor und verlangt 2,2 Milliarden Dollar Schadenersatz. Samsung weist die Anschuldigungen zurück und will im Gegenzug gut sechs Millionen Dollar von Apple für die Verletzung von zwei Patenten.

Samsung-Anwalt Bill Price verwies am Dienstag unter anderem darauf, dass Apple mehrere der betroffenen Funktionen nicht in den eigenen Geräten umgesetzt habe, wie US-Medien aus dem Gerichtssaal berichteten.

Apple-Anwalt Harold McElhinny, der schon im ersten kalifornischen Prozess erfolgreich war, betonte erneut, Samsung habe auf breiter Front das iPhone kopiert.

Apple wirft Samsung die Verletzung von fünf Patenten vor und will rund 2,2 Milliarden Dollar Schadenersatz.

(Bild: dpa, Marcus Brandt)

Die acht Geschworenen begannen am Dienstag bereits mit ihren Beratungen, die voraussichtlich am Mittwoch weitergehen sollten.

Im ersten Prozess in Kalifornien hatten die Geschworenen im August 2012 Apple rund eine Milliarde Dollar Schadenersatz zugesprochen. Das Berufungsverfahren steht aber noch aus. (mit Material von dpa) / (bsc)