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Apple wegen Technologie-Diebstahls verklagt

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Das Unternehmen Noise Free Wireless verklagt Apple vor dem US-Bezirksgericht in San Jose, sich unrechtmäßig als Technologie-Erfinder ausgegeben und gestohlene Ideen weitergegeben zu haben. Gegenstand der Klage ist die Rauschunterdrückung, die Apple im iPhone 4 und 4S als auch in den beiden jüngsten iPad-Generationen verbaut.

Noise Free Wireless will Apple ausführliche Dokumentationen mit Schaltplänen überlassen, aber nie zurückbekommen haben.

Noise Free Wireless habe die Technik zur Reduzierung von Nebengeräuschen Apple bereits 2008 in vertraulichen Gesprächen vorgestellt, heißt es in der Klageschrift. Die Dokumentation und vollständigen Schaltpläne habe man dem iPhone-Hersteller für einen befristeten Zeitraum überlassen, aber nie zurück bekommen. Statt dessen habe Apple die Kommunikation 2009 abrupt abgebrochen. Außerdem soll der iPhone-Hersteller die Unterlagen an Audience weitergegeben haben.

Audience, Hersteller von Audio-Prozessoren, steht im direkten Wettbewerb mit Noise Free Wireless und liefert die Geräuschunterdrückungs-Hardware für iPhone und iPad, für deren zugrunde liegende Technik Apple 2010 ein Patent beantragt hat. Die im Patentantrag aufgeführten Erfinder, bei Apple angestellte Ingenieure, seien damals an den Gesprächen mit Noise Free Wireless beteiligt gewesen, behauptet der Kläger, der die Übertragung der gestohlenen Patente sowie Schadensersatz beantragt. Die Klageschrift ist bei dem Dokumenteportal scribd.com inoffiziell einsehbar.

Apple wollte sich auf Nachfrage von Mac & i zu der Angelegenheit nicht äußern. (jra)