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Apple wertet iMac-Linie auf

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Apple hat am Dienstag neue iMacs vorgestellt. Das im vergangenen Winter eingeführte dünnere Gehäuse des 21,5- und 27-Zöllers bleibt dabei unverändert, die Neuerungen sind nur im Inneren zu finden: Der iMac setzt nun auf Intels Haswell-Mikroarchitektur, im kleinsten Modell kommt ein 2,7 GHz schneller Core i5 mit vier Kernen sowie Intels Iris-Pro-Grafikchip zum Einsatz. Im teuersten 27-Zöller sind es ein 3,4 GHz schneller Quad-Core-i5 und der Nvidia-GeForce-Grafikchip GTX 775M mit 2 GByte Videospeicher – optional lässt sich in diesem Modell auch ein vierkerniger Core i7 mit 3,5 GHz sowie eine GeForce GTX 780M mit 4 GByte GDDR5-RAM konfigurieren.

Die neuen iMacs in Apples Online-Store

Der iMac unterstützt nun den schnelleren WLAN-Standard 802.11ac. Zudem setzen die Desktop-Macs – ebenso wie das MacBook Air und der kommende Mac Pro – auf eine PCI-Express-Anbindung für Flash-Speicher, die den Zugriff auf Fusion Drive oder SSD laut Apple um "bis zu 50 Prozent" gegenüber dem Vorgänger beschleunigen soll. Alle Modelle verfügen in der Standardkonfiguration über 8 GByte Arbeitsspeicher und eine 1-TByte-Festplatte.

Der Einstiegspreis für das 21,5-Zoll-Modell liegt bei knapp 1300 Euro, der 27"-iMac beginnt bei knapp 1800 Euro; die neuen Geräte sollen ab sofort verfügbar sein. Sie werden nach wie vor mit Mac OS X 10.8 Mountain Lion ausgeliefert – die kommende Version 10.9 Mavericks dürfte erst Ende Oktober folgen.

[Update 24.09.2013 15:25 Uhr:] Im Vergleich zum Vorjahresmodell hat sich der Euro-Preis je nach Modell um 50 bis 80 Euro gesenkt. Optional bietet Apple jetzt im 27-Zoll-iMac eine 1 TByte große SSD an, sie ersetzt die bisherige 768-GByte-Variante – der Aufpreis für den Flash-Speicher ist noch nicht bekannt.

[Update 24.09.2013 11:59 Uhr:] Apple hat seinen neuen iMacs bereits ein erstes EFI-Update spendiert. Es soll Probleme im Zusammenhang mit der Installation von Windows 7 und Windows 8 mittels Boot Camp über externe Laufwerke beheben. Zudem bootet ein mit Windows 8 ausgerüsteter Mac nach der Installation wieder automatisch nach OS X. (lbe)