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Apple will Geschäft mit Diensten und Abos verdoppeln

Apple erachtet die Services-Sparte als zunehmend wichtigen Geschäftszweig und hat sich ein Ziel für die nächsten vier Jahre gesetzt. Kunden geben im Laufe der Zeit immer mehr bei Apple aus, erklärte der Finanzchef.

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(Bild: dpa, Jens Kalaene)

Bis 2021 will Apple den Umsatz mit Diensten verdoppeln, wie Apples Finanzchef Luca Maestri gegenüber der Financial Times erklärte. Schon 2017 werde die Sparte für sich allein betrachtet “so groß sein wie ein ganzes Fortune-100-Unternehmen” – sprich eine der 100 umsatzstärksten US-Firmen. Innerhalb von vier Jahren würde der Verkauf von Apps, Inhalten, iCloud-Diensten und Apple-Music-Abos dem Konzern dem selbstgesteckten Ziel zufolge rund 50 Milliarden Dollar pro Jahr einbringen, rechnet die Wirtschaftszeitung vor.

Apple verdient traditionell Geld mit dem Verkauf von Hardware. Das Geschäft mit Diensten stellt der Konzern inzwischen verstärkt als Chance für Umsatzwachstum in den Vordergrund seit die iPhone-Verkäufe nach einer Phase explosiver Zuwächse nur noch geringfügig zulegen – oder wie im vergangenen Jahr teils sogar rückläufig sind.

Die Services-Sparte, die neben dem App Store auch Apple Music, iCloud-Speicherplatz, Apple Pay und die Zusatzversicherung Apple Care umfasst, brachte Apple im Weihnachtsgeschäft das größten Wachstum in Höhe von 18 Prozent – und einen Umsatz von nun knapp 7,2 Milliarden Dollar.

Nach der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftszahlen gab Apple-Chef Tim Cook bekannt, dass Apple nun 150 Millionen zahlende Abonnenten hat – für hauseigene Dienste sowie Angebote von Dritten, die über die Stores des Konzerns vertrieben werden. Apple verdient daran jeweils 20 bis 30 Prozent des Abopreises mit, etwa beim Streaming-Dienst Netflix.

Im vergangenen Jahr erklärte das Unternehmen, eine Milliarde Apple-Geräte seien aktiv im Einsatz. Diese Zahl wachse im “starken zweistelligen Prozentbereich”, betonte Maestri ohne eine neue Geräteanzahl zu nennen. Dabei erhöht sich nicht nur die Zahl der Nutzer insgesamt, sondern auch der Umsatz jedes bestehenden Kunden, führte der Finanzchef an: “Wir haben beobachtet, dass Leute im Lauf der Zeit tendenziell mehr und mehr Geld bei uns ausgeben”.

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(lbe)