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Apple will im App Store aufräumen

Künftig soll es weniger ungepflegte und abstürzende Programme in Apples Softwareladen geben. Auch bei den zulässigen App-Namen ändert sich etwas.

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Apple plant eine größere Aufräumaktion im iOS App Store. Anwendungen, die nicht mehr funktionieren, lange nicht mehr aktualisiert wurden oder nicht mehr aktuellen Richtlinien entsprechen, sollen entfernt werden, kündigte der iPhone-Produzent am Donnerstagabend in einem Posting und einem Supportdokument in seinem Developer-Bereich an.

Entwickler betroffener Programme sollen zunächst kontaktiert werden und dann 30 Tage bekommen, ihre App zu aktualisieren. Das gelte aber nicht für Anwendungen, die beim Start abstürzten – sie sollen sofort verschwinden, nachdem Apple dies mit aktuellen Geräten durchgetestet hat.

Nach der Entfernung gibt es allerdings einen Weg zurück: Auch nachdem die App nach Ablauf des Monats aus dem App-Store-Angebot entnommen wurde, könne sie in angepasster Form noch zurückkehren – wenn sie den Regeln entspricht, so Apple. In Apples App Store haben sich inzwischen rund zwei Millionen Apps angesammelt. 100.000 kommen jede Woche hinzu.

Das Problem mit schlecht aktualisierten oder nicht funktionierenden Programmen kennen Nutzer zur Genüge. Die Umsetzung des neuen Konzepts soll am 7. September beginnen. Parallel dazu verlangt Apple künftig kürzere App-Namen. Sie dürften ab sofort bei der Übermittlung an das App-Store-Review-Team per iTunes Connect nicht mehr länger als 50 Zeichen sein.

Entwickler hätten überlange App-Namen bislang verwendet, um bessere Suchergebnisse zu erzielen, was laut Apple jedoch "keinen Wert für den Nutzer" hat. Tatsächlich war es so möglich, Klon-Programme bei Usern unterzubringen. Nähere Details zur neuen Namenspolitik beschreibt Apple in einem Supportdokument für Entwickler. (bsc)