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Apple will verstärkt Minderheiten und Frauen einstellen

Laut Aussagen von Personalchefin Denise Young Smith arbeiten 5 Prozent mehr Frauen bei dem Konzern als vor einem Jahr. Auch die Beschäftigung von Afroamerikanern und Latinos habe zugenommen.

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Apple-Mitarbeiter.

(Bild: Apple)

Denise Young Smith, Vizepräsidentin für den Bereich Worldwide Human Resources bei Apple, hat sich in einem Interview mit einem US-Magazin zu den Maßnahmen des iPhone-Herstellers geäußert, die Diversität im Unternehmen zu erhöhen. Laut Young Smith nahm die Zahl der bei Apple beschäftigten Frauen innerhalb eines Jahres um 5 Prozent zu. Die Quote ist allerdings immer noch vergleichsweise gering: Derzeit liegt sie bei 35 Prozent. Noch vor einem Jahr war Apple nur zu 30 Prozent weiblich.

Die Personalchefin betonte auch, dass die Rekrutierung von Minderheiten zugenommen habe. So arbeiteten mehr Afroamerikaner und Latinos bei dem Konzern. Genaue Zahlen nannte sie nicht. Das Unternehmen werde aber noch in diesem Sommer einen neuen "Diversitätsbericht" publizieren.

Man wolle die Transparenz in diesem Bereich insgesamt erhöhen. "Wir können es uns nicht leisten, irgendjemanden zurückzulassen", so Young Smith. Man benötige alle Talente, um weiter innovativ zu bleiben. Apple habe hier aber noch "einen enorm langen Weg" zu gehen.

Apple-Chef Tim Cook hatte im Juni einmal mehr betont, Diversität sei für Apples Zukunft von großer Bedeutung. Der niedrige Frauenanteil in der Branche sei eigenverschuldet, sagte er. "Wir haben nicht genug getan, jungen Frauen zu zeigen, dass es cool ist und viel Spaß machen kann" in diesem Sektor zu arbeiten. Ähnlich sieht er die Situation bei Minderheiten – hier müsse Apple noch viel tun. "Die kulturell vielfältigste Gruppe wird die besten Produkte hervorbringen." (bsc)