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iPhone-Verkaufsschwäche: Apple muss Samsung Ausgleich wegen OLED-Screens zahlen

Der Konzern wollte deutlich mehr OLED-Screens abnehmen und muss daher eine hohe Erstattung an die Südkoreaner zahlen.

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Apple ist wichtiger Samsung-Kunde.

(Bild: dpa, Robert Schlesinger)

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Apples Schwäche beim iPhone-Absatz hat finanzielle Auswirkungen auf Samsung. Der Hersteller nimmt einem Bericht zufolge deutlich weniger Bildschirme von Samsung Displays ab und muss daher eine Erstattungsleistung zahlen. Im iPhone X, XS und XS Max stecken nur OLED-Screens der Südkoreaner. Eine zweite Produktionslinie war bei LG vorgesehen, ist aber offenbar noch immer nicht an den Start gegangen.

Wie nun die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Analystenkreise schreibt, überweist Apple wegen geringerer Einkaufsleistungen insgesamt 800 Milliarden Won an Samsung. Diese Summe war vereinbart worden, wenn es Apple nicht gelingen sollte, bestimmte Verkaufsziele zu erreichen. Umgerechnet entspricht dies einem Wert von 600 Millionen Euro.

Trotz dieser Zusatzeinnahmen hat Samsung ein schlechtes Quartal hinter sich gebracht. Analysten hatten dies bereits erwartet – insbesondere die Komponentenabteilung des Unternehmens leidet an der aktuellen Smartphone-Krise sowie am Handelskrieg zwischen den USA und der Volksrepublik China. Dies betrifft neben Displays auch Prozessoren und Speicherchips. Samsungs direktes Smartphone-Geschäft lief ebenfalls schlechter als erwartet.

Apple wird vermutlich im Herbst wieder neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen. Derzeit rechnet die Branche mit drei neuen Modellen, die sich an iPhone XS, XS Max und XR orientieren sollen. Die Nachfolger von XS und XS Max werden wohl wieder OLED-Bildschirme erhalten. Bekannt ist bislang, dass sich ihr Design nur leicht vom Vorgänger unterscheidet; sie sollen aber eine deutlich verbesserte rückwärtige Kamera bekommen.

Apples jüngste Quartalszahlen hatten einen neuerlichen iPhone-Verkaufsrückgang gezeigt. Der weltweite iPhone-Umsatz sank von 37,6 auf gut 31 Milliarden Dollar. Apple nennt allerdings keine Stückzahlen verkaufter Geräte mehr, was Spekulationen verursacht.

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(bsc)