Apple zertifiziert “iBeacons”

Der iPhone-Hersteller hat angeblich Spezifikationen zu der Bluetooth-Technik enthüllt. Dritt-Hersteller können ihre Geräte zur Verwendung der Bezeichnung iBeacon zertifizieren lassen – den Begriff will der iPhone-Hersteller als Marke schützen.

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In Apples Ladengeschäfte informieren die Beacons standortspezifisch über Produkte

Die iBeacon-Spezifikationen sind nun für Mitglieder von Apples Made-for-iPhone/iPad/iPod-Programm (MFi) zugänglich. Dies meldet Beekn am Dienstag. Der Zugriff auf die Spezifikationen erfordert die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung – es seien aber keine Überraschungen darin zu finden, so die auf Bluetooth-Transmitter spezialisierte Publikation. Es gebe auch keine Beschränkungen, die iBeacons inkompatibel zu Android-Geräten machen, betont Beekn.

Dritt-Hersteller können ihre Bluetooth-Smart-Geräte nun angeblich für die Verwendung der Bezeichnung "iBeacon" zertifizieren lassen, dies sei kostenlos. Apple will iBeacon als Marke schützen lassen – neben dem Retail-Einsatz soll die Bezeichnung auch mobile Bezahldienste abdecken.

Apple setzt die Bluetooth-Transmitter bereits in den hauseigenen Ladengeschäften in den USA ein. Mehrere US-Händler haben ebenfalls mit Beacon-Testläufen begonnen, unter anderem die Warenhauskette Macy's. Die Baseball-Liga MLB rüstet Stadien mit den Bluetooth-Transmittern aus.

iOS 7 und Android (ab Version 4.3) scannen ihre Umgebung kontinuierlich nach Bluetooth-Smart-Geräten ab – die Beacons können dann mit einer installierten App Kontakt aufnehmen, falls der Nutzer dies erlaubt. Dadurch lässt sich beispielsweise der Standort in Innenräumen relativ genau bestimmen und die Apps können unter anderem Benachrichtigungen anzeigen. (lbe)