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Apples Oktober-Event: iPad Pro 2018 und neue Macs vor der Tür

Nach der Einführung der iPhones wird sich Apple der Zukunft seiner Computer zuwenden: Wichtige Neuerungen stehen an.

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Apple-Event

(Bild: Apple)

Mit dem Verkaufsstart des iPhone XR hat Apple die Einführung der 2018er-iPhones abgeschlossen und kann den Fokus auf andere Hardware in Gestalt von iPad Pro und Mac legen: Am 30. Oktober findet ein weiteres Special-Event statt, es sei schließlich "mehr in der Mache", wie Apple auf den bunten Einladungen schrieb. iPad und Mac bringen zwar – selbst zusammenaddiert – weit weniger Umsatz als das iPhone, bleiben aber von zentraler Bedeutung für den Hersteller.

Einen Großteil der Mac-Modellreihen hat Apple zusehends vernachlässigt, im laufenden Jahr gab es bislang ausschließlich ein Update für das MacBook Pro – und auch hier nur bei den teureren Ausführungen. Der auch für Einsteiger gedachte Mac mini wird seit vier Jahren unverändert verkauft mit Komponenten auf dem Stand des Jahres 2014. Das MacBook Air setzt ebenfalls auf alte Hardware, selbst ein hochauflösender Bildschirm fehlt.

Der Mangel an Mac-Updates bereitet nicht nur Software-Entwicklern Sorge, er wirkt sich bereits erheblich auf die Verkaufszahlen aus: Nach einem Tiefstand im zweiten Quartal musste Apple Schätzungen zufolge auch im dritten Quartal einen deutlichen Rückgang bei den Mac-Verkäufen hinnehmen. Sicher ist, dass neue Macs im Anflug sind: Bei Zulassungsbehörden sind bereits mehrere unbekannte Mac-Modellnummern des Herstellers aufgetaucht.

Entsprechend wird spekuliert, der Konzern wolle endlich ein neues Einsteiger-MacBook mit Retina-Display einführen, das die 999-Dollar-Preismarke des alten MacBook Air übernehmen könnte. Weitere Details sind bislang nicht durchgedrungen. Auch bei 12"-MacBook, 13" MacBook Pro (ohne Touch Bar) sowie den iMacs sind eigentlich Updates fällig. Ein neuer Mac Pro soll erst 2019 folgen. Berichten zufolge will Apple außerdem den Mac mini endlich aktualisieren und mehr auf Pro-Nutzer ausrichten, wie es zuletzt hieß.

Das iPad beschreibt Apple seit längerem als "eigene Vision der Zukunft des PC", das klassische 9,7"-Modell wurde im Frühjahr erneuert. Liegen Beobachter richtig, steht aber für das iPad Pro eine erhebliche Neuerung ins Haus, die das Tablet deutlich näher an einen klassischen PC bringen könnte: Apple wird Berichten zufolge beim iPad Pro von Lightning auf einen USB-Anschluss (Typ C) umsatteln.

Die Schnittstelle allein reicht nicht: Das Anbinden von Peripherie muss auch iOS-seitig erst umfassend integriert werden, bislang zeichnet sich die Unterstützung externer 4K-Bildschirme ab. Inwiefern ein Monitor sich für mehr als eine gespiegelte Ausgabe des iPad-Bildschirms verwenden lässt, bleibt dabei noch unklar. Hinweise auf eine Öffnung der vorinstallierten Dateien-App für externe Speichermedien fehlen ebenfalls, derzeit kann iOS nur sehr begrenzt mit USB-Medien kommunizieren, etwa für den Import von Fotos und Videos.

Ein Apple-Icon aus der einer iOS-12-Beta zeigt die Vorderansicht des neuen iPads bereits (rechts).

(Bild: Apple/9to5Mac)

Äußerlich dürfte das neue iPad Pro sich an den Neuerungen des iPhone X orientieren, die neue Frontansicht hat Apple bereits selbst in Icon-Form preisgegeben.

Das Display reicht wohl weiter an den Rand ermöglicht so ein kompakteres Gehäuse, gerade für das große 12,9"-Modell wäre dies von Vorteil. Möglich wäre auch, dass dem Redesign wie schon beim iPhone die Kopfhörerbuchse zum Opfer fällt, beim Mac verzichtet Apple allerdings unter Verweis auf Profi-Nutzer aus dem Audio-Bereich bislang nicht auf die Schnittstelle.

Die Gesichtserkennung Face ID löst dabei Touch ID mitsamt Home-Button ab. Face ID wird auf dem iPad sowohl im Hoch- als auch im Querformat funktionieren, wie aus Einträgen im Code von iOS hervorgeht – auf dem iPhone klappt dies bislang nur in der Portrait-Ausrichtung.

Gemeinsam mit dem neuen iPad Pro dürfte Apple zudem einen neuen Apple Pencil einführen, der nicht länger auf einen Lightning-Stecker setzt. Ob Apple die Gelegenheit nutzt, um auch das iPad mini nochmals zu erneuern, wird sich erst zeigen müssen: Angeblich ist eine Neuauflage in Arbeit, diese könnte aber auch erst Anfang 2019 erscheinen.

Apples Oktober-2018-Event beginnt am kommenden Dienstag, den 30.10. ungewohnt früh: Die Veranstaltung startet zu mitteleuropäischer Zeit um 15 Uhr. Mac & i wird das Event mit einem Liveticker und ausführlicher Berichterstattung begleiten.

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(lbe)