Apples Thunderbolt-3-Adapter: Keine Unterstützung für reine Mini-DisplayPort-Bildschirme

Monitore ohne Thunderbolt lassen sich mit dem neuen Thunderbolt-3-auf-Thunderbolt-Adapter nicht verwenden – darunter fallen auch manche Apple-Displays sowie 4K-Bildschirme mit mDP-Anschluss.

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Apples Thunderbolt-3-Adapter

Von USB-C (Thunderbolt 3) auf Mini-DisplayPort (Thunderbolt 1/2).

(Bild: Apple)

Von
  • Leo Becker

Apples neue Thunderbolt-3-auf-Thunderbolt-Adapter hat spezifische Einschränkungen: Das Anschließen eines Thunderbolt-losen Mini-DisplayPort-Bildschirms oder Accessoires wird nämlich nicht unterstützt, wie der Hersteller in einem bislang nur auf Englisch vorliegenden Support-Dokument aufführt. Nutzer können mit dem Adapter also keine älteren Apple-Bildschirme mit Mini-DisplayPort wie etwa das LED Cinema Display anschließen. Auch gängige 4K-Monitore mit Mini-DisplayPort von anderen Herstellern lassen sich auf diese Weise nicht am MacBook Pro betreiben. Die Einschränkung gilt ebenso für Accessoires wie etwa Adapter von Mini-DisplayPort-auf-HDMI.

Der Adapter ermöglicht das Anschließen von alten Thunderbolt- respektive Thunderbolt-2-Geräten mit Mini-DisplayPort-Stecker an Macs mit Thunderbolt 3, die nun auf eine USB-C-Steckverbindung setzen – dazu gehört derzeit nur das neue MacBook Pro. Unterstützt wird also etwa Apples hauseigenes Thunderbolt-Display.

Zugleich kann man den Adapter an älteren Macs mit Thunderbolt-Anschluss (mDP) verwenden, um ein Thunderbolt-3-Gerät (USB-C) anzuschließen – aber nur, wenn dieses über eine eigene Stromversorgung verfügt. Eine Thunderbolt-3-Festplatte ohne Netzteil wird zum Beispiel nicht unterstützt, betont Apple. Thunderbolt-lose USB-C-Geräte lassen sich über den Adapter generell nicht mit älteren Thunderbolt-Macs verbinden.

Der Thunderbolt-3-auf-Thunderbolt-Adapter kostet 60 Euro, bis Ende des Jahres bietet Apple ihn – neben vielen anderen USB-C-Adaptern und Accessoires – zu einem niedrigeren Preis an: Derzeit kostet er 35 Euro. Die temporäre Preissenkung solle den Umstieg auf USB-C erleichtern, teilte das Unternehmen Ende vergangene Woche mit, auch die in Partnerschaft mit LG vorgestellten 5K- sowie 4K-UltraFine-Bildschirme fallen darunter. Das neue MacBook Pro setzt rein auf Thunderbolt 3 mit USB-C-Steckverbindung, je nach Modell stehen dem Nutzer vier beziehungsweise zwei Ports zur Verfügung. (lbe)