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Apples True-Tone-Ansicht auch für externe Displays verfügbar – aber nur für spezielle

Die neuen MacBook-Pro-Modelle können die verbesserte True-Tone-Ansicht auch auf externen Displays anzeigen. Besonders viele Displays können das aber noch nicht.

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Apples True-Tone-Ansicht auch für externe Displays – aber nur spezielle

LGs UltraFine 5K gehört zu den unterstützten Bildschirmen.

(Bild: Hersteller)

Mit den neuen MacBook-Pro-Modellen des Jahrgangs 2018 führt Apple auch die von iOS-Geräten bekannte True-Tone-Unterstützung ein. Diese bietet einen Weißabgleich, der sich automatisch an die Farbtemperatur des Lichts in der Umgebung anpasst, was Apple zufolge ein "natürlicheres Sehen" ermöglichen soll. Dieses Feature ist allerdings nicht nur für das MacBook-Display selbst verfügbar, sondern auch für externe Bildschirme – allerdings aktuell nur für einige wenige.

Drei Bildschirme unterstützt

Wie Apple in einem frisch veröffentlichten Support-Dokument zur Verwendung der True-Tone-Technik schreibt, gibt es aktuell genau drei Displays, die ihre Farbdarstellung anpassen, wenn sie mit dem neuen MacBook Pro (13- und 15-Zoll-Modell) verbunden sind: Die beiden exklusiv von Apple vertriebenen LG-Bildschirme UltraFine 5K (1400 Euro) und UltraFine 4K (750 Euro) sowie Apples hauseigenes Thunderbolt Display, das aber nicht mehr offiziell vertrieben wird.

Der Anschluss erfolgt bei den UltraFine-Geräten direkt über Thunderbolt-3-Strippen (Kabel mit USB-C-Steckern). Beim Thunderbolt Display, das von Haus aus nur mit Thunderbolt-Anschluss kommt, wird jedoch ein Thunderbolt-3-auf-Thunderbolt-2-Adapter benötigt. Diesen verkauft Apple für knapp 60 Euro.

Einige Unklarheiten

Angaben darüber, ob das MacBook Pro im geschlossenen Zustand betrieben werden kann, während die True-Tone-Unterstützung an externern Bildschirmen läuft, machte Apple zunächst nicht – die für die Technik benötigten "Multikanal"-Sensoren, die im Chassis verbaut sind, könnten dann verdeckt sein. Einschalten lässt sich True Tone über eine Checkbox in den Bildschirmeinstellungen.

Bei der Benutzung ist einiges zu beachten. So funktioniert True Tone mit einigen Barrierefreiheitsfunktionen nicht – es wird beispielsweise bei invertierter Farbdarstellung, dem Graustufenmodus sowie dem Modus mit erhöhtem Kontrast automatisch deaktiviert. Mit Apples Werkzeug Nightshift, dass den Anteil blauen Lichtes zum Sonnenuntergang reduziert, soll True Tone hingegen zusammenarbeiten. Das Feature soll dabei helfen, dass Nutzer später besser einschlafen können. (bsc)