Apples Universal Purchase startet: Ein App-Kauf für alle Plattformen

Entwickler können ihre Programme als Einmalkauf im App Store anbieten, der dann die Verwendung auf Macs, iPhones, iPads, Apple Watches und Apple TVs abdeckt.

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Mac-Catalyst-Apps lassen sich nun zusammen mit der iOS-Version als Universal Purchase vertreiben.

(Bild: Apple)

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Apple vereinheitlicht den Software-Verkauf. Apps lassen sich ab sofort als "universeller Kauf" ("Universal Purchase") anbieten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte – das schließt nun auch macOS-Software ein. Nutzer bezahlen solche Programme einmalig im App Store und können sie dann in allen Betriebssystemen des Herstellers verwenden, das umfasst also – soweit verfügbar – Macs, iPhones, iPads, Apple Watches und Apple TVs.

Diese neue App-Distributionsmethode berücksichtigt nicht nur den klassischen Einmalkauf von Software, sondern lässt sich auch für In-App-Käufe und Abonnements einsetzen, wie Apple anmerkt. Entwickler müssen ihre Apps entsprechend anpassen, um "Universal Purchase" anzubieten.

Schon lange ist es Entwicklern möglich, iOS- und iPadOS-Apps als Einmalkauf zu bündeln. Apple-Watch-Apps waren ursprünglich stets Teil einer iPhone-App, erst seit kurzem können diese als eigenständige watchOS-Apps vertrieben werden – und unterstützen ebenfalls In-App-Käufe. Mac-Apps wurden von Apples App Store bislang aber als eigenständige Programme geführt.

Mit dem universellem Kauf führt Apple seine App Stores auf den unterschiedlichen Plattformen schrittweise zusammen. Voraussetzung für das Feilbieten von Apps als Universal Purchase ist, dass sie dieselbe Bundle ID verwenden. Bei Mac-Apps lässt sich nur eine gemeinsame Bundle ID mit den zugehörigen iOS-Apps verwenden, wenn diese mit Mac Catalyst unter Xcode 11.4 entwickelt wurden, wie Apple anmerkt. Solche Mac-Apps laufen nur unter macOS 10.15 Catalina.

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Für bestehende, für einzelne Apple-Plattformen getrennt angebotene Apps ist es schwierig auf "Universal Purchase" umzustellen, sie lassen sich über Apples App-Store-Backend nicht zusammenführen. Bestehende Apps müssen erst aus dem Verkauf genommen werden, damit diese dann zusammengeführt werden können, wie Apple erklärt. Der Schritt hat Konsequenzen: Bestehende Nutzer erhalten dann nämlich keine Updates mehr für die aus dem Verkauf genommene App und der Entwickler verliert die Bewertungen und Rezensionen der bisherigen App.

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(lbe)