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Apples drahtlose Ladestation kommt angeblich im März

Das Gerät AirPower kann iPhone, Apple Watch und AirPods gleichzeitig laden – letztere aber nur mit einer neuen Ladehülle, die ebenfalls noch ansteht.

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Apples drahtlose Ladestation kommt angeblich im März

AirPower-Ladematte.

(Bild: Apple)

Apples im vorigen September angekündigte Ladematte AirPower könnte im kommenden Monat in den Handel kommen. Darüber spekuliert zumindest das Apple-Blog Apple Post unter Berufung auf Quellen bei einem großen US-amerikanischen Elektronikhändler. Neben dem speziell von Apple gestalteten drahtlosen Ladegerät solle zu diesem Zeitpunkt auch eine neue Hülle für die komplett drahtlosen Ohrstöpsel AirPods auf den Markt gebracht werden, die zu AirPower kompatibel ist. Auch diese war im Herbst 2017 angekündigt worden.

Das nächste Jahr ist schon da

Vom Hersteller selbst ist bislang weder zur neuen AirPods-Ladehülle noch zu AirPower ein konkreter Termin genannt worden. Im September hieß es "nächstes Jahr". Warum sich die Technik derart verzögert, ist unklar. Apple neigt in den letzten Monaten verstärkt zu Vorankündigungen. So wurde der im Dezember 2017 erschienene iMac Pro bereits im Juni 2017 vorgestellt, der smarte Siri-Lautsprecher HomePod, der in diesen Tagen in den USA, Großbritannien und Australien erscheint, ebenfalls.

Extrabreite Ladematte für drei Geräte

AirPower bietet einige interessante Funktionen. So soll die breite Ladematte bis zu drei Geräte gleichzeitig aufladen, kann also ein iPhone, eine Apple Watch (ab Series 3) sowie die AirPod-Ladehülle mit Energie versorgen. Dabei scheint offenbar keine extrem genaue Positionierung auf der Ladematte notwendig zu sein, wie man das von manchen anderen Ladematten kennt. Technisch scheint Apple auf eine Erweiterung des Qi-Standards zu setzen. Es ist möglich, dass Apple seine AirPods künftig auch direkt mit der für drahtloses Laden gedachten Hülle ausliefern wird.

Spezialisiertes Start-up von Apple gekauft

Apple interessiert sich seit längerem für drahtlose Ladetechnik. So erwarb der Konzern im vergangenen Oktober ein auf solche Verfahren spezialisiertes Start-up. Der neuseeländische Hersteller PowerbyProxi hatte sich auf induktive Lademodule spezialisiert – darunter spezielle Ausführungen, die auch größere Objekte wie Drohnen und Roboter mit Elektrizität versorgen sollen. (bsc)