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Apples iPhone-Reparaturen werden teurer: Modell iPhone 4s betroffen

Für die Instandsetzung einer iPhone-Baureihe verlangt der Hersteller künftig mehr Geld. Es ist nicht die erste Erhöhung.

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Ein Modell betroffen: Apples iPhone-Reparaturen werden teurer

(Bild: Apple)

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Wer noch über ein iPhone 4s verfügt und es bei Apple reparieren lassen möchte, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen. Wie den Kollegen von iPhone-Ticker.de aufgefallen ist, wurden die Preise für Display-Reparaturen und andere Instandsetzungsmaßnahmen bei dem Gerät um 60 Euro erhöht – von 181,10 Euro auf 241,10 Euro.

Das iPhone 4s kam im Oktober 2011 auf den Markt, wird von Apple aber noch offiziell gepflegt. Die im Markt befindlichen Geräte dürften zumeist aus der Garantiezeit gefallen sein, weswegen entweder die Gebühr bei Apple entrichtet oder ein externer Reparaturdienstleister beauftragt werden muss, sollte es zu Problemen kommen. Das iPhone 4s wurde in den meisten Ländern im Herbst 2014 eingestellt, in Indien allerdings bis Februar 2016 weiterverkauft.

Im Vergleich zu anderen iPhones ist die Reparatur beim iPhone 4s (ab 1486,98 €) allerdings eher günstig. So zahlt man für "sonstige Schäden", also ohne Bildschirmreparatur, bei allen anderen iPhones zwischen knapp 312 (iPhone 5, 5s, 5c) und 412 Euro (iPhone 7 Plus). Display-Reparaturen sind für 161,10 Euro beziehungsweise 181,10 Euro (iPhone 6, 6s und 7 Plus) zu haben.

Apple hatte zuletzt im März Preiserhöhungen für die iPhone-Reparatur vorgenommen. Damals wurde unter anderem der Display-Tausch, ein neuer Akku sowie die Behebung anderer eigenverschuldeter Schäden teurer.

Apples Originalersatzteile und Reparaturanleitungen erhalten nur Apples eigene Ladengeschäfte sowie autorisierte Servicepartner. In den USA betreibt der Konzern seit einiger Zeit Lobby-Arbeit gegen einen Gesetzesentwurf, der ein “Recht auf Reparatur” festschreiben will – Apple müsste die Ersatzteile dann auch Endnutzern zum Kauf anbieten.

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(bsc)