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Apples neue "AirPods" angeblich teurer als Beats-Produkte

Ein üblicherweise gut informierter Analyst nennt Details zu den neuen Drahtlos-Kopfhörern des iPhone-Herstellers, die wohl heute vorgestellt werden dürften.

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Kopfhörer von Beats: Die Marke gehört seit 2014 zu Apple.

(Bild: dpa, David Ebener)

Neben dem "iPhone 7" und einer neuen Apple-Watch-Generation könnte Apple beim heutigen Event "See you on the 7th" in San Francisco auch neue Drahtlos-Kopfhörer vorstellen. Wie diese konkret aussehen könnten, hat nun der Analyst Ming-Chi Kuo von der Investmentbank KGI Securities zusammengefasst, der über gute Kontakte in Apples Lieferkette verfügt.

Das Konzept des Konzerns für die wohl "AirPods" genannten Stöpsel, die ohne Kabel zwischen rechter und linker Seite auskommen, sieht demnach vor, sie als High-End-Modell zu platzieren – angeblich teurer als die (eigentlich schon teuren) Produkte der Apple-Tochter Beats. So richtig passen tut dies nicht, werden etwa die drahtlosen Vorgängermodelle EarPods aktuell für 35 Euro verkauft – sowie jedem iPhone kostenlos beigelegt. Beats offeriert dagegen durchaus Produkte für 200 bis 300 Euro.

Laut Kuo kommen die "AirPods" mit einem neuartigen, "Bluetooth-ähnlichen" Kommunikationsprotokoll, für das Apple einen eigenen Chip entwickelt hat. Entsprechende Gerüchte hatte es bereits zuvor gegeben. Demnach will Apple hiermit vor allem Strom sparen – komplett drahtlose Kopfhörer wie etwa die von Bragi leiden derzeit an einer vergleichsweise geringen Batterielaufzeit.

Dem Bericht von KGI zufolge will Apple mit den "AirPods" sein Angebot an Kopfhörern abrunden. Beats werde das Midrange-Geschäft übernehmen und Apple selbst dann den High(er)-End-Bereich, "um Profite zu maximieren". Apple werde eine Doppel-Marken-Strategie fahren, glaubt Kuo. (bsc)