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Apples neue Umweltschutzinitiativen: US-Waldkauf und Solaranlagen in China

Der iPhone-Hersteller hat eine Investition in ein chinesisches Solarprojekt angekündigt. Zudem will Apple Nutzwald in den USA schützen, um die Produktion von Produkt-Verpackungsmaterial nachhaltiger zu gestalten.

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In den USA setzt Apple bereits auf Solarenergie unter anderem für Rechenzentren.

(Bild: dpa, Apple)

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Apple will gemeinsam mit US-amerikanischen Umweltschützern über 145 Quadratkilometer Wald pflegen. Die Nutzwälder im Osten der USA werden gemeinsam mit der Organisation The Conservation Fund erworben. Dies solle die Belastung der Umwelt unter anderem durch Produktverpackungen ausgleichen, erklärte die zuständige Managerin Lisa Jackson auf der Blogging-Plattform Medium.

Der Konzern setzt bereits in großem Stil auf erneuerbare Energie für den Betrieb seiner Firmenstandorte und Geschäfte – bislang aber überwiegend in den USA. Nun hat Apple aber am Donnerstag auch eine Investition in zwei Solaranlagen in China angekündigt. Sie sollen 40 Megawatt Leistung erzielen. Das Projekt wird wieder gemeinsam mit dem kalifornischen Unternehmen SunPower abgewickelt. Der Strom sei für Apple-Büros und Retail-Läden in China wie Hong Kong gedacht, erklärte Jackson gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Großinvestitionen in Solarstrom seien "das Richtige", betonte Apple-Chef Tim Cook jüngst – da Apple wisse, dass "der Klimawandel Realität ist". Der Konzern geht aber auch davon aus, dass Solarenergie auf lange Sicht zu erheblichen Einsparungen führt.

Apple will in Zukunft auch den hohen CO2-Ausstoß bei Zulieferern senken. Man müsse aber erst selbst zeigen wie es geht bevor man den Einsatz sauberer Energien auch von Dritten verlangt, betonte die Umweltchefin. (lbe)