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Apps, Entwicklerumsätze, Apple Music: Apple verrät frische Kennzahlen

Im Rahmen der WWDC-Keynote am Montag hat Apple verschiedene bislang unbekannte Werte genannt, die zeigen, wie das Geschäft mit Apps und Diensten läuft.

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(Bild: dpa, Alex Heinl/Archiv)

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Zusammen mit der Vorstellung von vier neuen Betriebssystemen (siehe Mac & i-Liveticker) nannte Apple bei seiner Eröffnungsveranstaltung zur Entwicklerkonferenz WWDC 2016 auch verschiedene, bislang unbekannte Geschäftskennzahlen.

So erreichte Apples App Store nun insgesamt 130 Milliarden Downloads seit dem Start vor rund acht Jahren. 2 Millionen Apps stehen zum Download bereit. An Entwickler ausbezahlt wurden seit 2008 insgesamt 50 Milliarden US-Dollar – seit Januar allein 10 Milliarden. Apple nimmt eine Provision von 30 Prozent.

Im tvOS-App-Store gibt es auch eine positive Entwicklung, wie iTunes-Boss Eddy Cue mitteilte: Insgesamt gibt es 6000 native Apps für die Apple-TV-4-Box. Zum Verkaufsstart letzten Oktober waren es nur 80.

In iCloud Drive lagern laut Apple derzeit 10 Milliarden Dokumente und die Sprachassistentin Siri beantwortet pro Woche zwei Milliarden Anfragen. In mehr als 100.000 Apps steckt Code von Apples neuer Programmiersprache Swift.

Auf der WWDC sind in diesem Jahr über 5000 Entwickler aus 74 verschiedenen Ländern – die 1600 US-Dollar teuren Eintrittskarten werden mittlerweile verlost. 72 Prozent der Besucher sind erstmals auf der Konferenz. 13 Millionen registrierte Entwickler hat Apple – zwei Millionen mehr als im letzten Jahr.

Auch vom Musik-Dienst Apple Music gibt es Neuigkeiten. Dieser hat laut Apple nun 15 Millionen Abonnenten – wie viele davon noch in der dreimonatigen Gratis-Probephase sind, ist allerdings unklar. 60 Millionen aktive Nutzer/Besucher sieht Apple bei dem Musikangebot pro Monat momentan – hier werden User allerdings mehrfach gezählt. Im Schnitt kommt ein Abonnent also vier Mal im Monat vorbei.

Ende April hatte Apple 13 Millionen zahlende Kunden für Apple Music genannt. Für den Konzern ist der Service das am schnellsten wachsende Musikangebot aller Zeiten. Spotify soll derzeit rund 30 Millionen bezahlte Abos haben- bei insgesamt 100 Millionen Kunden für bezahlte und werbefinanzierte Angebote. Die Schweden benötigten sechs Jahre für ihre ersten 10 Millionen zahlende Kunden. (bsc)