Menü
Mac & i

Apps warnen automatisch vor Unwettern

Detaillierte Unwetterinformationen zu erhalten, ist längst simpel: Apps können automatisch am aktuellen Standort vor extremen Wetterlagen – auch kostenlos.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 8 Beiträge

(Bild: DWD)

Apps dienen längst als einfache und effektive Art, über das Wetter informiert zu bleiben und automatisch vor drohenden Extremlagen gewarnt zu werden. Geld muss man dafür nicht ausgeben: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) etwa verbreitet Unwetterwarnungen über die kostenlose App Warnwetter. Auf einer Deutschlandkarte wird gezeigt, wo die Wetterlage gerade kritisch ist oder werden könnte.

Besonders wichtig: Die App kann vor kurzfristigen Wetterereignissen am aktuellen Standort des Nutzers warnen, dafür muss dieser in den Smartphone-Einstellungen aber auch die Ortungsdienste aktivieren. Zudem gibt es die Möglichkeit, mit einem Tipp auf den blauen Plus-Button eine Liste mit Städten und Regionen anzulegen. Liegt für diese Bereiche eine amtliche Unwetterwarnung vor, informiert Warnwetter mit einer Push-Benachrichtigung.

Ab welcher Warnstufe eine Benachrichtigung erfolgt, legt der Nutzer dabei für jeden Ort selbst fest. Neben Gewitter, Sturm und Starkregen berücksichtigt Warnwetter auch Schnee, Nebel, Frost und Straßenglätte.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet eine App namens Nina an. Die kostenlose "Notfall-Informations- und Nachrichten-App" weist nicht nur auf Großbrände, Pandemien, Chemie- oder Nuklearunfälle hin, sondern auch auf Extremwettersituationen. Die Warnungen lassen sich sowohl deutschlandweit abrufen oder standortbezogen als Benachrichtigung beziehen.

Die Daten erhält Nina hauptsächlich vom Modularen Warnsystem von Bund und Ländern. Ereignisbezogene Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps sollen zudem dabei helfen, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten. Ortsspezifische Warnungen erfordern natürlich auch hier aktivierte Standortdienste, also die Erlaubnis der Ortung über Mobilfunk-Basisstationen, WLAN-Zugangspunkte und GPS. Die erfassten Standortdaten werden nur lokal auf dem Gerät ausgewertet, betont das Bundesamt.

Beide Apps sind sowohl für iOS wie Android erhältlich, andere Betriebssysteme werden nicht unterstützt. (mit Material der dpa) / (lbe)