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Arbeitsbedingungen bei Zulieferern: Apple meldet Fortschritte

Im vergangenen Jahr hat es nach Apples Angabes noch einen Fall von Kinderarbeit in der Lieferkette gegeben.

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(Bild: dpa, Axel Heimken)

Apple sieht deutliche Fortschritte beim Umweltschutz und der Einhaltung von Arbeitsvorschriften in seiner Zuliefererkette. So sei im vergangenen Jahr bei Inspektionen noch ein Mitarbeiter entdeckt worden, der nicht das erlaubte Mindestalter erreicht hatte, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten jährlichen Zulieferer-Bericht hervor. 2017 hatte es noch zwei solcher Fälle gegeben.

Auch die Zahl der Beschäftigten, die illegalerweise Geld für den Job bei einem Apple-Zulieferer bezahlen mussten, ist demnach gesunken. Im vergangenen Jahr seien 616.000 Dollar solcher ungerechtfertigter Provisionen an 287 Mitarbeiter zurückgezahlt worden, hieß es. Im Jahr davor waren es rund 700 Beschäftigte auf den Philippinen gewesen, die zusammen rund eine Million Dollar erstattet bekommen hatten. Apple baute dem Bericht zufolge auch die Angebote zur Weiterbildung in den Betrieben aus. Der Konzern stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik wegen der Arbeitsbedingungen in den Zulieferer-Fabriken.

Apple führte im vergangenen Jahr 770 Inspektionen bei seinen Zulieferern in 30 Ländern durch, nach 756 Kontrollen ein Jahr zuvor. Zudem gab es 279 Überprüfungen von Schmelzen, die von anderen Kontrolleuren durchgeführt wurden.

Durch Umweltschutz-Programme wurden in den Zuliefererbetrieben laut Apple im vergangenen Jahr mehr als 28 Milliarden Liter Wasser eingespart. Der Konzern hob als Innovation speziell eine neue, recyclebare Folie hervor, mit der Geräte und Komponenten unter anderem auf dem Weg durch die Produktion geschützt werden. Durch ihren Einsatz seien in einem Jahr 895 Tonnen weniger Abfall angefallen. (dpa) / (lbe)