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Bekannte Apps weiterhin nicht für iPhone X angepasst

Seit November ist Apples aktuelles Top-Smartphone auf dem Markt. Dennoch lassen sich Entwickler Zeit, ihre Anwendungen zu optimieren – inklusive des Herstellers selbst.

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iPhone X mal zwei

Um die neue Auflösung des iPhone X optimal auszunutzen, müssen Apps zuerst angepasst werden.

(Bild: Apple)

Wenn eine iOS-App noch nicht für das iPhone X angepasst wurde, ist das sofort zu sehen: Entweder es gibt oben und unten einen Trauerrand – oder UI-Elemente laufen in Bereiche wie die Home Bar hinein, die es bei früheren Modellen noch nicht gegeben hatte.

Dennoch haben auch Entwickler bekannter Anwendungen ihre Software noch nicht durchgehend für Apples Anfang November 2018 erschienenes Top-Smartphone optimiert. Eine Analyse von MacRumors fand nun dutzende Beispiele populärer Apps. Peinlicherweise ist selbst Apple dabei.

So sind beim Hersteller selbst aktuell unter anderem weder das Schnittprogramm iMovie noch die Werkzeuge AirPort Utility, iTunes Connect oder iTunes Remote an das iPhone X angepasst. Auch die länger nicht angefasste Musikmemos-App sieht auf dem iPhone X merkwürdig aus.

Google hat unter anderem seinen Authenticator, die Analytics-App, die beliebte Street-View-Software sowie Inbox by Gmail noch nicht optimiert. Microsoft-Nutzer müssen sich bei Office 365 Admin, Remote Desktop sowie der Solitaire Collection weiterhin gedulden.

Amazon hat zwar – nach längerer Wartezeit – die Kindle-App für das iPhone X optimiert, doch die Standalone-Anwendung für die Sprachassistentin Alexa noch nicht. Im Spielebereich gehören "Hearthstone", der Steam-Client sowie "Candy Crush Soda Saga" zu den Apps, die auf dem iPhone X noch nicht optimal aussehen. Hinzu kommen diverse Banking-Anwendungen auch in Deutschland. In Berlin muss die offizielle App der Verkehrsbetriebe (BVG Fahrinfo) weiterhin mit iPhone-X-Trauerrand auskommen.

Apps für das iPhone X anzupassen ist eigentlich nicht schwer – Apple liefert dazu Tools in seiner Entwicklungsumgebung Xcode mit. Der Konzern will zudem künftig mehr Druck auf Developer ausüben. So werden ab April 2018 nur noch Apps neu für den App Store zugelassen, die entsprechenden Code enthalten. Allerdings gilt dies nicht für Updates, was die Maßnahme deutlich weniger aggressiv macht. (bsc)