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Beliebige Editoren für Apples Fotos-App unter OS X

Mit einem kleinen Tool bringt man der Bilderzentrale auf dem Mac die Nutzung externer Programme bei, die standardmäßig eigentlich nicht unterstützt werden.

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(Bild: Hersteller)

Apple erlaubt bei seiner Fotos-App unter OS X die Einbindung externer Apps über eine Plug-in-Schnittstelle – doch nutzen die beileibe nicht alle Programme. Der Entwickler Karsten Bruns hat mit dem Tool External Editor for Photos (kurz EEFP) nun eine Software vorgestellt, die hier eine Lösung verspricht: Das Werkzeug erlaubt ein Editieren von Fotos-Bildern mit jedem auf dem Rechner vorhandenen Bildeditor.

Dazu bindet sich EEFP selbst als Plug-in in Fotos ein und arbeitet somit als Verbindungsglied. Ist die Arbeit im externen Editor erledigt, werden die Bilder zurück an Fotos gereicht und die Originale entsprechend verändert (eine Rückkehr zur Urversion ist jederzeit möglich). Metadaten werden laut Bruns erhalten, zudem kann man auch RAW-Dateien mit jedem beliebigen RAW-Converter öffnen.

Die aktuelle Version 1.1 der App bietet auch die Möglichkeit, RAW-Dateien nach TIFF oder JPEG zu konvertieren, um sie mit mehr externen Editoren bearbeiten zu können. Bilder lassen sich in einen Ordner kopieren und eine Liste der Lieblings-Editoren kann erstellt werden.

External Editors For Photos kostet aktuell schlanke 1 Euro im Mac App Store und läuft ab OS X 10.11 oder höher. Zum genaueren Verständnis der Funktionsweise bietet sich ein Blick auf diesen Screencast an. (bsc)