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Bericht: Apple verliert "iCar"-Projektboss

Steve Zadesky, seit 16 Jahren in Cupertino beschäftigt und zuletzt Leiter des geheimnisvollen "Project Titan", soll den Konzern aus persönlichen Gründen verlassen haben.

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Apples Fahrzeug-Integration Carplay in einem Benz.

(Bild: Mercedes-Benz)

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Bei Apples offiziell nie bestätigtem Projekt zur Entwicklung eines Elektroautos kommt es laut Medienberichten zum Komplikationen. Der ehemalige Ford-Manager Steve Zadesky, der die Arbeit von Beginn an geleitet habe, ziehe sich aus persönlichen Gründen zurück, schrieb das Wall Street Journal am Wochenende. Die Pläne, ein Auto zu entwickeln, blieben bestehen, berichtete die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine informierte Person.

Über die Entwicklung eines Autos bei Apple war zum ersten Mal vor rund einem Jahr berichtet worden. Nach bisherigen Medieninformationen will Apple das Auto in Grundzügen zum Jahr 2019 fertig haben. Im Wall Street Journal hieß es jetzt unter Berufung auf informierte Personen, innerhalb des Teams gebe es Differenzen darüber, wie schnell einige Ziele erreicht werden könnten. Apple soll einen aggressiven Zeitplan verfolgen. Zadesky war insgesamt 16 Jahre lang in Cupertino beschäftigt.

Tony Fadell, Vater des iPod und mittlerweile Chef der Alphabet-Tochter Nest, hält Zadeskys Abgang für bedeutsam. Er seit für Apple ein "großer Verlust", sagte er auf Twitter. Apple selbst kommentierte den Bericht wie üblich nicht.

Unterdessen soll sich Daimler-Chef Dieter Zetsche mit Apple und anderen Firmen im Silicon Valley zu "konkreten Gesprächen" getroffen haben. Über Details sagte er nichts. Bei einem Besuch in Kalifornien habe er festgestellt, dass die Autoprojekte bei Apple und Google weiter vorangekommen seien, als er gedacht habe, so Zetsche gegenüber der Welt am Sonntag. (mit Material von dpa) / (bsc)