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Bericht: Apples Fernsehdienst braucht noch Zeit

Lange wurde erwartet, dass Cupertino seinen neuen Web-TV-Service in der kommenden Woche vorstellt. Doch es gibt offenbar Probleme bei den notwendigen Rechten. Eine neue Apple-TV-Hardware könnte aber kommen.

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(Bild: Apple)

Apple hat seinen Plan, über die Multimediabox Apple TV ein eigenes Web-TV-Angebot mit Livesendern zu offerieren, offenbar zunächst verschoben. Wie das IT-Blog Recode unter Berufung auf informierte Kreise schreibt, werde der Dienst nicht zur kommenden Woche auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert.

Der Konzern habe Fernsehmanagern mitgeteilt, man werde den Termin nach hinten verlegen, da die Lizenzverhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. In der Branche munkelt man nun, dass sich der Start des Angebots bis Ende des Jahres oder gar bis 2016 hinziehen könnte. Technische und finanzielle Probleme seien der Grund.

Laut dem Bericht war ursprünglich vorgesehen, den Web-TV-Abodienst spätestens im Herbst an den Start zu bringen, um die neue Saison der US-Fernsehsender mitzunehmen. Apple wollte auch lokale US-Sender einspeisen, hieß es – was jedoch die Rechtelage verkompliziert. Das Angebot sollte sich unter anderem an Kunden richten, die ihren TV-Kabel-Vertrag kündigen wollen. Der Preis soll bei 30 bis 40 US-Dollar im Monat für über 25 Kanäle über das Internet liegen. Ob und wann der Dienst nach Europa kommt, weiß noch niemand.

Ob die Verschiebung auch bedeutet, dass Apple seine lange erwartete neue Apple-TV-Box noch nicht zur WWDC präsentiert, ist unklar. 9to5Mac hatte zuvor berichtet, dass eine Vorstellung einer überarbeiteten Multimediabox vor Einführung des Web-TV-Abodienstes durchaus möglich sei. (bsc)