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Bericht: Der iPod shuffle lebt

Offenbar plant Apple doch nicht, seinen Einsteiger-Musikspieler einzustellen. Die seit letzter Woche andauernde schlechte Verfügbarkeit soll aufgrund eines Lieferantenwechsels eingetreten sein.

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Bericht: Der iPod shuffle lebt

Der iPod shuffle 4G: Einfach, aber vergleichsweise billig.

(Bild: Apple)

Nach der Einstellung des iPod classic im vergangenen Herbst hatten Fans von Apples traditionellen Musikspielern ohne iOS schon befürchtet, dass nun auch das Einsteigergerät iPod shuffle das Zeitliche gesegnet haben könnte. So waren die Geräte in allen Farben in der vergangenen Woche plötzlich nur noch schwer zu bekommen – mit einer Lieferfrist von ungewöhnlich langen sieben bis zehn Tagen.

Das ist normalerweise ein gutes Zeichen dafür, dass Apple Neugeräte oder aber besagte Einstellung plant. Wie nun das Musikfachblatt Billboard berichtet, scheint weder das eine noch das andere der Fall zu sein. Offenbar liegen die Gründe für die iPod-shuffle-Lieferproblematik an etwas anderem.

Demnach hat Apple Veränderungen bei Zulieferbetrieben für Komponenten des kleinen Geräts vorgenommen, die "temporär die Produktion unterbrochen" hätten. Laut Quellen von Billboard sollen sich die Lieferprobleme noch eine Weile hinziehen, wie lange genau, sei unklar.

Der iPod shuffle ist mit 49 Euro der billigste Musikspieler, den Apple im Angebot hat. Dafür kommt das Gerät aber auch ohne Bildschirm, Songs werden mittels Sprachausgabe ("VoiceOver") angesagt. Die Speichergröße von nur 2 GByte ist zudem für heutige Zeiten sehr mager. Die Geräte sind in ihrer jetzigen Form im Jahr 2010 erstmals eingeführt worden und wurden seither technisch nicht verändert. (bsc)