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Bericht: Doch neue MacBooks zur WWDC

Quellen aus Apples chinesischer Lieferkette behaupten, dass Apple nächste Woche doch eine neue MacBook-Pro-Linie vorstellen könnte – und sogar neue MacBook-Air-Modelle.

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Konzeptbild: So könnte das neue MacBook Pro mit OLED-Funktionstastenleiste aussehen.

(Bild: Cameron / 9to5Mac)

Bislang hieß es, die diesjährige WWDC werde sich wohl auf Software-Ankündigungen beschränken. Doch aus Japan kommen nun frische Gerüchte, die dem widersprechen: Wie das Apple-Blog Macotakara schreibt, wird Apple am nächsten Montag wohl doch frische MacBooks vorstellen. Dabei soll es sich nicht nur um neue MacBook-Air-Geräte handeln, die dann im August ausgeliefert werden könnten, sondern auch um ein überarbeitetes MacBook Pro Retina mit OLED-Funktionstastenleiste und USB-C-Anschlüssen.

Das Blog beruft sich bei seinem Bericht auf "verlässliche Quellen" aus Apples chinesischer Lieferkette. Wann das neue MacBook Pro ausgeliefert werden könnte, gibt die Seite nicht an. Beim MacBook Air wird angeblich das 11-Zoll-Modell weggelassen. Die Maschinen könnten mit Thunderbolt 3 via USB-C kommen, das Air aber ansonsten hardwaretechnisch nicht stark verändert sein.

Ob die Ankündigung wirklich zur WWDC erfolgt oder Apple einen anderen Termin wählt, sei noch nicht mit letzter Sicherheit klar – die Vorstellung soll aber im Juni erfolgen. Ein zweites Event in einem Monat wäre aber ungewöhnlich. Macotakara spekuliert auch über ein MacBook Air mit 15-Zoll-Bildschirm, was sehr unwahrscheinlich klingt. Allerdings gab es im vergangenen Herbst Medienberichte aus Taiwan, die darüber ebenfalls spekulierten.

Apple hatte gestern durch Marketingboss Phil Schiller verschiedene wichtige Neuerungen im App Store angekündigt, darunter Suchwerbung und neue Abomodelle. Dies geschah laut Schiller aus dem Grund, dass in der Keynote am Montag nicht genügend Zeit gewesen wäre. Dies spricht wiederum dafür, dass der Konzern neben Software auch Hardware ankündigt.

Die vielgelesene Apple-Seite 9to5Mac und der üblicherweise gut informierte US-Journalist Mark Gurman sprechen allerdings nach wie vor davon, dass die WWDC 2016 auf Software fokussiere. (bsc)