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Bericht: Indien will keine gebrauchten iPhones

Die indische Regierung hat Apples Antrag über den Verkauf von aufbereiteten iPhones angeblich erneut abgelehnt. Der Konzern hofft auf den Wachstumsmarkt und will dort günstigere Geräte anbieten.

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(Bild: dpa, Justin Lane)

Apples Antrag für den Import und Verkauf von aufbereiteten iPhones in Indien wurde zum zweiten Mal zurückgewiesen, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag – dies habe ein Beamter des Telekommunikationsministeriums bestätigt. Dieser Antrag des US-Konzerns war zuvor schon einmal im vergangenen Jahr vom Umweltministerium abgelehnt worden.

Smartphone-Konkurrenten hatten mit einer öffentlichen Kampagne gegen Apples Anliegen mobil gemacht und die indische Regierung aufgefordert, den Antrag abzulehnen. Sie argumentieren, die gebrauchten iPhones würden zu einer "Flut" an Elektroschrott führen und die von der Regierung präferierte lokale Produktion von Smartphones unterminieren.

Apple setzt inzwischen verstärkt auf Indien als Wachstumsmarkt neben China. Die Nutzerschaft dort sei sehr jung und die Einführung von LTE beginne gerade erst, erklärte Apple-Chef Tim Cook zuletzt – zudem werde es in wenigen Jahren das bevölkerungsreichste Land der Welt sein.

Apples im vergangenen Herbst eingeführtes iPhone Upgrade Program versorgt US-Nutzer jedes Jahr mit dem jeweils neuesten Modell. Die Rückläufer will Apple dann offenbar in wiederaufbereitetem Zustand unter anderem in Indien anbieten und damit auch niedrigere Preissegmente bedienen. (lbe)