Menü
Update Mac & i

Bericht: Instacast wird dichtgemacht

Dem Hersteller des populären Podcasting-Clients für Mac und PC ist angeblich das Geld ausgegangen. Mitglieder des kostenpflichtigen Instacast-Cloud-Dienstes sollen per Mail informiert worden sein.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 3 Beiträge
Bericht: Instacast wird dichtgemacht

Instacast auf dem iPhone.

(Bild: Hersteller)

Offenbar steht die beliebte Podcast-App Instacast, die für iOS und OS X verfügbar war, vor dem Aus: Wie 9to5Mac und iFun.de übereinstimmend berichten, erhielten Nutzer des kostenpflichtigen Dienstes Instacast Cloud eine Mail des Entwicklers, in der dies angekündigt wird.

Demnach wurden "Instacast und in der Tat alle Produkte von Vemedio" eingestellt. Vemedio ist die Firma hinter Instacast. In der Mail wird außerdem mitgeteilt, dass kommende Mitgliedschaftszahlungen "in Kürze" gestoppt würden. Man werde "die Server so lange laufen lassen, wie wir können". Grund für das Instacast-Ende ist laut der Mail, dass dem Entwickler das Geld ausgegangen sei, das Projekt fortzuführen.

Während der iOS-Client von Instacast derzeit im App Store noch heruntergeladen werden kann, wurde die Vemedio-Website bereits abgeschaltet – sie zeigt nur noch ein Logo mit dem Hinweis "Discontinued". Die Mac-App scheint ebenfalls nicht mehr verfügbar zu sein. Mac & i hat bei Vemedio angefragt, was bei dem Unternehmen los ist.

Der Podcast-Markt unter iOS ist nicht klein – so konkurrieren neben Instacast auch andere populäre Apps wie Overcast, Pocket Casts oder Castro um die Nutzer.

[Update 15.06.15 11:44 Uhr:] Instacast-Entwickler Martin Hering hat die Einstellung gegenüber Mac & i bestätigt. Die iOS-App sei noch verfügbar, weil erst vor kurzem ein Update erschienen sei und "wir dem Benutzer die Möglichkeit geben möchten, noch einmal Bugfixes zu bekommen". Wann genau auch diese App aus dem Store genommen wird, wisse er noch nicht.

Alle Instacast-Cloud-Abos seien eingestellt worden, "so dass keine Zahlungen mehr fällig sind". Zu weiteren Details der Instacast-Einstellung wollte sich Hering nicht äußern, bestätigte aber, dass diese "monetäre Gründe" habe. (bsc)