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Bericht: MacBook Air könnte in diesem Jahr verschwinden

Apple plant offenbar, das MacBook Pro ohne Touch Bar als Ersatz für das 13-Zoll-MacBook Air durchzusetzen. Die kleinere Variante des Air ist bereits vom Markt verschwunden.

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MacBook Air

Das MacBook Air wurde von Apple einst als dünnster Rechner aller Zeiten vermarktet.

(Bild: dpa, Apple)

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Die Zeit des MacBook Air scheint endgültig abzulaufen: Zwar verkauft Apple das einst flachste Notebook des Unternehmens nach wie vor in der 13-Zoll-Variante, doch die wurde schon seit längerem nicht aktualisiert. Wie nun die in Taiwan erscheinenden Economic Daily News berichten, plant der Konzern noch in diesem Jahr die komplette Einstellung der Produktlinie. Laut dem Blatt soll das MacBook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm ohne Touch Bar das MacBook Air ersetzen.

Die 11-Zoll-Variante wird schon seit letztem Jahr nicht mehr verkauft – sie war zusammen mit der Vorstellung des neuen MacBook Pro im November aus Apples Handelskanälen genommen worden. Das 12-Zoll-MacBook mit Retina-Bildschirm ersetzt das kleine Air. Sollte Apple das 13-Zoll-MacBook Air wirklich vom Markt nehmen, würde sich der Einstieg in die Mac-Welt verteuern.

Für das Gerät in der kleinsten Variante mit 1,6 GHz und 128 GByte SSD werden aktuell 1100 Euro fällig, für die Version mit 256 GByte sind es 1350 Euro. Das MacBook Retina mit 12 Zoll kostet bereits 1450 Euro, während für das 13-Zoll-MacBook Pro ohne Touch Bar gar 1700 Euro von Apple aufgerufen werden. Möglicherweise steht aber hier dann eine Preissenkung an.

Aktuell glauben Beobachter, dass Apple ab dem kommenden Juli neue MacBook-Pro-Modelle mit Kaby-Lake-Prozessor in die Massenproduktion gibt. Aktuell laufen die Maschinen noch mit der Skylake-Architektur. Ab September könnte dann auch ein neues Profi-MacBook Pro mit 15-Zoll-Bildschirm und 32 GByte RAM vom Band laufen, wie der üblicherweise gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo glaubt. Derzeit verkauft Apple seine MacBook-Pro-Maschinen nur mit maximal 16 GByte RAM.

Wie die Economic Daily News weiter schreiben, rechnet Apples Lieferkette in Asien mit einem Wachstum bei den mobilen Macs. 2017 würden von MacBook und MacBook Pro 15 Millionen Stück abgesetzt, sagt das Blatt voraus. (bsc)