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Bericht: Samsung doch an Bau von "A8"-Chip für nächstes iPhone beteiligt

Samsung darf laut einer Medienmeldung aus Korea an der nächsten System-on-Chip-Architektur für iOS-Hardware mitproduzieren. Der neue Apple-Partner TSMC ist aber auch dabei.

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A7-Chip in einem iOS-Gerät.

(Bild: Apple)

Samsung scheint den Auftrag, Apples iPhone-Prozessor der nächsten Generation zu produzieren, wohl doch nicht zu verlieren. Das berichtet das IT-Magazin ZDNet Korea. Demnach soll es bereits einen unterschriebenen Vertrag für die Herstellung des vermutlich "A8" getauften Hauptprozessors im US-Werk der Südkoreaner in Texas geben. Das Unternehmen befinde sich derzeit in der letzten Testphase vor der Produktion.

Zuvor war aus Taiwan gemeldet worden, dass Apple bei seinem nächsten System-on-Chip komplett zum neuen Partner TSMC wechseln wolle. Als Grund war die schlechte Halbleiterausbeute (Yield) angegeben worden, die Samsung angeblich im für die "A8"-Architektur geplanten 20-nm-Prozess erzielt habe. Zudem bekriegt sich Apple bekanntlich seit langem mit Samsung Mobile vor Patentgerichten weltweit.

Laut ZDNet Korea seien die Yield-Probleme aber in den Medien übertrieben worden, wie ein ungenannter Samsung-Manager dem Fachdienst mitteilte. Die Massenproduktion des A8 soll im zweiten Quartal 2014 beginnen. TSMC soll aber ebenfalls herstellen. Wie die Produktion zwischen Samsung und TSMC verteilt wird, ist noch unklar. Spekulationen, dass Apple für seine iOS-Chips der A-Serie zu TSMC wechseln will, gibt es bereits seit vorigem Jahr. (bsc)