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Bericht: Verkäufe mobiler Macs im dritten Quartal abgestürzt

Fehlende neue Produkte sorgten laut einem Marktforscher dafür, dass die Apple-Notebooks fast 25 Prozent Marktanteil verloren.

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Das lange erwartete neue MacBook Air kam erst im vierten Quartal auf den Markt.

(Bild: Apple)

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Nicht nur beim Verkauf von Mobilfunkgeräten scheint es bei Apple aktuell nicht so gut zu laufen. Nach Spekulationen über eine Absatzflaute beim iPhone kommen nun auch noch Informationen zu einer Schwäche beim Mac hinzu. Die stammen diesmal vom Marktforschungsunternehmen TrendForce und decken das dritte Quartal, also die Monate Juli bis September, ab.

In diesem Zeitraum soll Apples Marktanteil im Notebooksektor, der traditionell hoch ist, um 24,3 Prozent abgerutscht sein – im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen liegt nun nicht mehr auf Rang 4, sondern auf Rang 5 der weltweiten Verkaufscharts bei den portablen PCs. Der Marktanteil ging von 10,4 Prozent im dritten Quartal 2017 laut TrendForce auf 7,9 Prozent im dritten Quartal 2018 zurück. Die Position in der Top 5, die Apple innehatte, gehört nun Asus; in der Top 3 befinden sich HP, Lenovo und Dell.

Apple Mac-Probleme dürften stark damit zusammenhängen, dass der Konzern im Sommer keine neuen Einsteigermodelle vorstellte; im Sommer 2018 erschienen nur neue MacBook-Pro-Modelle für Profis zu entsprechenden Preisen. Das MacBook mit 12-Zoll-Retina-Bildschirm wurde in diesem Jahr hingegen noch nicht angefasst. Neues Topgerät für Einsteiger ist das MacBook Air 2018, das wiederum erst im Herbst erschienen war – auf dieses dürften viele User gewartet haben, war der Vorgänger doch extrem veraltet.

Bei den neuen MacBook-Pro-Modellen hatte Apple im Sommer vor allem am Innenleben geschraubt – so gab es erstmals Intel-Prozessoren der achten Generation, mehr Maximal-RAM-Ausstattung (bis zu 32 GByte) und größere SSDs. Gleichzeitig ging es auch mit den Preisen zum Teil nach oben – für ein MacBook Pro mit 15-Zoll-Bildschirm und Vollausstattung kann man nun – vor allem aufgrund der 4 TByte großen SSD – über 8000 Euro zahlen.

Wie sich die Mac-Verkäufe entwickeln, lässt sich in Zukunft nur noch schwerlich ermitteln – Marktforschungsinstitute und Fokusgruppen geben künftig Schätzzahlen heraus, denn Apple selbst hat beschlossen, keine Einheitenzahlen mehr zu verbreiten. Dies gilt nicht nur für den Mac, sondern auch für iPhone und iPad. Der Börse schmeckt das gar nicht, sie strafte Apple ab.

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(bsc)