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Bericht: iPhone 11 und 11 Pro beherrschen bidirektionales Laden

Einem Apple-Leaker zufolge wurde die Funktion zunächst deaktiviert – und könnte später freigeschaltet werden.

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Drei Kameras in einem iPhone 11 Pro.

(Bild: Apple)

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Über Monate gab es Gerüchte, laut denen Apples 2019er iPhones erstmals ein bidirektionales Laden unterstützen werden. Mit dieser Funktion wäre es möglich gewesen, Geräte wie Apples AirPad mit drahtlosem Ladecase direkt von den Smartphones mit Strom zu versorgen – Samsung bietet ein solches Feature schon länger. Bei der Vorstellung von iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max ließ Apple die Funktion allerdings unter den Tisch fallen. Nun meint ein bekannter Leak-Experte, dass die fürs bidirektionale Laden notwendige Hardware zwar in den Geräten steckt, allerdings bislang noch softwaremäßig deaktiviert ist.

Neu wäre ein solches Vorgehen nicht. So hat Apple etwa den seit Jahren im iPhone enthaltenen NFC-Chip lange in iOS in Sachen Funktionsumfang beschnitten – und lässt erst langsam neue Möglichkeiten per Software zu. Der in der Vergangenheit des Öfteren richtig liegende iPhone-Leaker Sonny Dickinson behauptet nun auf Twitter, dass dies auch für die Qi-Funktion in iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max gilt. Verlässliche Quellen hätten ihm dies mitgeteilt. Die Hardware für "bilateral charging" sei inkludiert, die Software dafür aber inaktiv. Es sei unklar, ob dies vor dem letzten Produktionslauf der 2019er iPhones entfernt wurde.

Der Apple-Blogger John Gruber erinnerte in diesem Zusammenhang auch an andere Hardware-Features, die Apple später per Update freischaltete. So musste man 2007 für ein 802.11n-WLAN-Update bei verschiedenen Macs 2 US-Dollar zahlen, ein 2008er Update, das dem iPod Touch Bluetooth-Unterstützung bescherte, war sogar noch teurer. Auch beim Apple TV der zweiten Generation wurde der Kurzstreckenfunk mittels Update freigegeben.

Es ist nicht damit zu rechnen, dass Apple sich das bidirektionale Laden etwas kosten lässt – Gebühren wurden auch früher laut Angaben des Konzerns nur aufgrund von Buchhaltungsanforderungen erhoben. Mittlerweile werden solche Ausgaben mit den Hardware-Kosten verrechnet. Wann Apple das Feature freischaltet und warum es fehlt, ist bislang unklar. Mit dem Thema Qi hat Apple seit Jahren einige Probleme. So wurde die drahtlose Ladematte AirPower nach mehrfachen Verschiebungen ganz beerdigt.

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(bsc)