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Bis zu acht Kerne: Apple beschleunigt iMacs

Die All-in-One-Macs schließen mit schnelleren Prozessoren zum teuren iMac Pro auf. Im 4K-Einstiegsmodell steckt aber weiter eine langsame Festplatte.

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iMac 2019

(Bild: Apple)

Apple hat am Dienstag neue iMacs mit 4K- und 5K-Bildschirm vorgestellt. Die 2019er iMacs setzen auf neuere Intel-Prozessoren mit bis zu 3,7 GHz, die per Turbo Boost 4,6 GHz erreichen. Teurere Modelle sind zum ersten Mal mit Sechskern- statt Vierkern-Prozessoren aus nun Intels achter und neunter Core-Chip-Generation ausgerüstet. Apple verspricht eine "bis zu 2,4-fach schnellere Leistung" im Vergleich zu den 2017er-iMacs.

Optional bietet der Hersteller auch einen Achtkernprozessor (Core i9 der neunten Generation) gegen Aufpreis von bis zu 600 Euro an – das gab es bislang nur in dem ab gut 5000 Euro erhältlichen iMac Pro. Äußerlich bleiben die All-in-One-Macs mit 21,5"- und 27"-Display unverändert, auf den Sicherheits-Chip T2 müssen sie weiter verzichten.

Die 2019er iMacs lassen sich ab Werk mit doppelt so viel Arbeitsspeicher wie die Vorgängergeneration ausrüsten: Apple unterstützt jetzt 64 GByte offiziell im 5K-iMac, zum Aufpreis von 1200 Euro. Der Arbeitsspeicher kann in diesen Macs aber weiterhin auch vom Nutzer aufgerüstet werden.

In den Standardkonfigurationen verzichtet Apple weiterhin auf SSDs, stattdessen kommt ein Fusion Drive zum Einsatz – eine Kombination aus schnellem Flash-Speicher und magnetischer Festplatte. Im iMac-Einstiegsmodell arbeitet weiterhin eine 1-TByte-Festplatte mit nur 5400rpm, dies gilt auch für das aktualisierte 4K-Modell in der günstigeren Ausführung.

iMac 2019 (10 Bilder)

Bei den dedizierten Grafik-Chips verspricht Apple mit der optional erhältlichen Radeon Pro Vega (Aufpreis je nach Modell gut 400 bis 500 Euro) einen Leistungszuwachs von bis zu 80 Prozent beim 4K-iMac und 50 Prozent beim 5K-iMac.

Der 4K-iMac ist ab knapp 1500 Euro erhältlich, den 5K-iMac bietet Apple zu Preisen ab 2100 Euro an, die Maximalausstattung kostet gut 6100 Euro. Das günstigste iMac-Einstiegsmodell mit 21,5"-Display (1300 Euro) hat Apple nicht erneuert, es bleibt auf Stand 2017 im Portfolio. Die neuen iMacs sollen Ende März in den Handel kommen.

Die plötzliche Produkteinführung neuer iMacs im März ist ungewöhnlich: Sie folgt nur einen Tag auf die Vorstellung neuer iPads – iPad Air 3 und iPad mini 5 – und fällt genau in die Woche vor dem ersten Apple-Event 2019. Entsprechend wird spekuliert, der Konzern wolle sich auf der Showtime-Veranstaltung auf den erwarteten TV-Streaming-Dienst und weitere Aboangebote konzentrieren – und Hardware-Ankündigungen ausklammern. Berichten zufolge bereitet das Unternehmen auch die Einführung von AirPods 2 vor – wann diese erscheinen, bleibt vorerst offen.

[Update 19.3.2019 14:40 Uhr] Der iMac Pro hat neue Aufrüstoptionen erhalten: Für 6240 Euro Aufpreis verbaut Apple nun 256 GByte Arbeitsspeicher, zudem wird die Radeon Pro Vega 64X für zusätzliche 840 Euro angeboten. Ältere Upgrade-Optionen wurden preislich nach unten korrigiert: Das Verdoppeln des Arbeitsspeichers im iMac Pro auf 64 GByte kostet nun beispielsweise 480 Euro statt bislang 960 Euro. Die 4-TByte-SSD bietet Apple nun für 2880 Euro statt 3360 Euro an.

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(lbe)