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Browser Safari: Apple entschärft Javascript-Dialoge

Von Webseiten ausgelöste Dialogfenster sollen in Safari für iOS wie OS X künftig anders aussehen als Systemdialoge. Zudem können sie den Browser nicht mehr blockieren.

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(Bild: @viticci )

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Die nächste Safari-Version bringt eine neue Bedienoberfläche für Dialoge, die Webseiten mit Javascript einblenden. Diese Hinweisdialoge des Browsers heben sich in iOS 9.3 sowie OS X 10.11.4 deutlich von den Systemdialogen ab, wie Entwickler berichten.

Die Maßnahme soll offenbar unerfahrene Nutzer davor bewahren, böswillige Javascript-Dialoge als valide Hinweis des Betriebssystems wahrzunehmen. Gerne wird per Javascript-Dialog etwa auf eine vermeintliche Sicherheitsgefährdung hingewiesen und zum Download von Malware gelockt.

Ob Apple die ungewohnte Oberfläche der Javascript-Dialoge, die in der aktuellen Beta von iOS 9.3 sowie OS X 10.11.4 zum Einsatz kommt, noch überarbeitet, bleibt abzuwarten.

Javascript-Dialoge können Safari künftig auch nicht mehr blockieren und den Nutzer damit zu einer Interaktion zwingen. Mit der kommenden Version ist es stets möglich, Tabs zu wechseln im Browser zu navigieren sowie eine Webseite zu schließen – während der Dialog angezeigt wird. Die Javascript-Dialoge sind zudem nicht mehr in der Lage, einen bestimmten Tab in den Vordergrund zu bringen, merkt Apple an.

Safari 9.1 bringt eine längere Liste an Neuerungen, die überwiegend für Web-Entwickler relevant sind. Dazu zählt unter anderem die Unterstützung für das Picture-Element und CSS-Variablen. Bestimmte aus iOS bekannte Gesture Events werden künftig auch in OS X unterstützt, um etwa das Drehen von Inhalten mit dem Magic Trackpad zu ermöglichen. (lbe)