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CMRA: Kamera-Armband für Apple Watch vorgestellt

Der Anbieter einer Messaging-App hat ein Apple-Watch-Armband eingeführt, das zwei Kameras integriert – eine für Selfies, eine für normale Aufnahmen. Das Band ist mit einem eigenen Akku, Funkmodul sowie 8 GByte Speicherplatz ausgestattet.

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(Bild: Hersteller)

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Apple Watch Series 1 Aluminium 42mm dunkelgrau mit Sportarmband schwarz
Apple Watch Series 1 Aluminium 42mm dunkelgrau mit Sportarmband schwarz ab € 250,–

Das Startup Glide hat ein für die Apple Watch gedachtes Armband vorgestellt, das mit zwei Kameras ausgerüstet ist. Eine 2-Megapixel-Kamera hat den Besitzer – beim Blick auf die Uhr – im Fokus, die zweite 8-Megapixel-Kamera zielt dabei nach vorne. Neben Fotos lassen sich auch HD-Videos anfertigen, so der Hersteller, der seit längerem die Messaging-App Glide für verschiedene Betriebssysteme anbietet.

Das CMRA genannte Armband ist mit einem eigenen Akku ausgestattet, durch den mehrere Hundert Fotos aufgenommen werden könnten – oder Videoaufnahmen von bis zu 30 Minuten. Zudem besitzt das Band ein eigenes Funkmodul mit WLAN- und Bluetooth-2.1-Unterstützung, ein Mikrofon sowie 8 GByte Speicherplatz. CRMA funktioniert damit auch unabhängig von der Apple Watch.

CMRA für Apple Watch (4 Bilder)

Auch Video- und Foto-Chats sollen durch das Kamera-Armband möglich werden.
(Bild: Hersteller)

Die Begleit-App CMRA macht die Apple Watch zum Sucher und soll Nutzern auch ermöglichen, Aufnahmen direkt zu teilen, sowie einen Foto und Video-Chat zu führen. Glide will ein SDK bereitstellen, mit dem andere Entwickler die Kameras in ihren Apps ebenfalls unterstützten können. Das Band gleicht die Aufnahmen mit der Fotobibliothek des Nutzers auf dem iPhone ab, erklärt der Hersteller.

Das 35 Gramm schwere Armband lässt sich derzeit für knapp 150 Dollar vorbestellen, der geplante Verkaufspreis liege später bei 250 Dollar, erläutert Glide. Die Auslieferung von CMRA ist erst für Frühjahr 2017 angesetzt. Dem Armband liegt ein Lade-Dock bei, das die Uhr sowie das Band aufladen soll und einen eigenen Akku enthält, um auch fern von einer Steckdose Strom zu liefern.

Apple verzichtet bislang darauf, eine Kamera in die Apple Watch zu integrieren. Berichten zufolge hat das Unternehmen eine Kameraintegration in das Gehäuse der Computer-Uhr getestet – auch der inzwischen eingeführten Apple Watch Series 2 fehlt allerdings ein Kameramodul. Apples Kommunikationsdienst FaceTime funktioniert schon seit vergangenem Jahr auf der Apple Watch, unterstützt dort allerdings nur Audiotelefonate.

Vor kurzem hatte auch der populäre Messaging-Dienst Snapchat eigene Kamera-Hardware vorgestellt, allerdings nicht in Form eines Armbandes, sondern integriert in die Sonnenbrille "Spectacles". (lbe)