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Classroom 2: Apple lässt Unterrichts-Tool auf unverwaltete iPads

Die derzeit nur für Entwickler verfügbare Testversion lässt sich erstmals auf iPads installieren, die nicht von einer Schule verwaltet werden. Das Update bringt weitere Neuerungen für Classroom.

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Apples Classroom

(Bild: Apple)

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Apple hat eine erste Betaversion von Classroom 2 für Entwickler zum Download bereitgestellt. Mit der neuen Version des Unterrichtsassistenten können nun auch “unverwaltete Klassen” angelegt werden – die iPads müssen nicht mehr zwingend unter der Geräteverwaltung einer Schule stehen. Bislang lässt sich die Classroom-App nur auf iOS-Geräten verwenden, die bei einem Mobile-Device-Management-Server (MDM) einer Bildungseinrichtung registriert sind. Offenbar ist künftig jeder interessierte Nutzer in der Lage, die App aus dem App Store zu beziehen und zu installieren.

Neue Klassen können nun direkt in der Classroom-App angelegt werden, iPads in der unmittelbaren Umgebung haben dann die Option, diesen Klassen beizutreten, erklärt Apple. Das Teilen von Dokumenten und Links ist in Version 2.0 außerdem über AirDrop möglich, und zwar beidseitig, sprich von Lehrer zu Schüler sowie umgekehrt. Lehrer sind nun außerdem in der Lage, das iPad eines Schülers stummzuschalten.

Multi-User-Funktion für alle?

Der Verzicht der MDM-Bindung bei Classroom könnte andeuten, dass Apple weitere Funktionen öffnen will, die bislang dem Bildungsbereich vorbehalten sind: Darunter fällt derzeit beispielsweise auch der Mehrbenutzermodus auf iPads (“Shared iPad”). Die speziellen Bildungsfunktionen hat Apple vor rund einem Jahr mit iOS 9.3 eingeführt. Classroom 2.0 setzt iOS 10.3 voraus, das Update befindet sich derzeit ebenfalls noch in der Testphase. (lbe)