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Dank iPhone 7 und 7 Plus: TSMC fährt Rekordgewinne ein

Apples taiwanischer Chiphersteller baut exklusiv den A10 Fusion. Das hat nun deutlich Auswirkungen auf die Zahlen.

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TSMC-Gebäude.

(Bild: TSMC)

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Während Apple bei früheren iPhones üblicherweise auf zwei Chipproduzenten setzte, wurde beim iPhone 7 und 7 Plus nur dem taiwanischen Fertiger TSMC der Auftrag erteilt. Das schlägt sich nun in dessen Gewinnzahlen nieder: Die Herstellung des A10 Fusion sorgt für satte Profite. Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg schreibt, kletterten die Gewinne in den letzten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 28 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar.

An der Börse ist dies auch zu spüren: 2016 stieg der Kurs der TSMC-Aktie am taiwanischen Markt um 32 Prozent. Mittlerweile ist TSMC dort 156 Milliarden Dollar wert. Dieser Börsenwert entspricht 16 Prozent aller öffentlich gelisteten Aktien in dem Land. Noch ist unklar, wie viele iPhone-7- und 7-Plus-Modelle Apple verkaufen konnte – Zahlen vom ersten Wochenende nannte der Konzern nicht und die letzten Quartalszahlen umfassten nur wenige Tage mit den Neugeräten. Analysten gehen aber davon aus, dass die Verkäufe höher ausfallen als von Apple eigentlich vorhergesehen.

Ob und wie es mit dem Gewinnfeuerwerk von TSMC weitergeht, hängt stark von der nächsten iPhone-Generation ab – und ob Apple sich erneut dafür entscheidet, nur auf den taiwanischen Chipproduzenten zu setzen. Vor dem iPhone 7 hatte Apple den Auftrag zwischen TSMC und Samsung geteilt. Für die Südkoreaner bedeutet die Entscheidung des Konzerns aus Cupertino einen herben Verlust.

TSMC bereitet sich Berichten zufolge mittlerweile bereits auf das "iPhone 8" vor – der darin verbaute "A11"-Chip wird vermutlich in einem neuen 10-Nanometer-Prozess hergestellt. Die Massenproduktion könnte demnächst beginnen, bevor das "iPhone 8" im kommenden Herbst vorgestellt wird – sollte sich Apple an seinen normalen Zeitplan halten. (bsc)