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Der iPod touch lebt – angeblich

Apples günstigstes iOS-Gerät wurde seit dreieinhalb Jahren nicht mehr angefasst. Einem Bericht zufolge könnte sich das bald ändern. Auch zu USB-C gibt es Neues.

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Bei Apple zahlt man für das veraltete Gerät mit WLAN-Zugang mindestens 230 Euro.

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Apple behandelt zwei iOS-Gerätelinien aktuell besonders stiefmütterlich: Während das iPhone und die größeren iPads regelmäßig mit neuen Varianten bedacht werden, warten iPad mini und iPod touch schon seit 2015 auf eine Überarbeitung.

Nachdem es im Dezember detaillierte Spekulationen zu einem möglichen "iPad mini 5" gegeben hatte, das im Frühjahr 2019 erscheinen könnte, gibt es nun auch beim iPod touch, Apples günstigstes iOS-Gerät, einen Hoffnungsschimmer: Frische Gerüchte aus Asien.

Wie das japanische Apple-Blog Macotakara schreibt, das in der Vergangenheit schon häufiger richtig lag, soll sich eine siebte Generation des iPod touch "in Entwicklung" befinden. Entsprechendes hätten Apple-Zulieferer auf der CES in Las Vegas durchblicken lassen.

Konkrete Informationen, wie ein solcher "iPod touch 7G" – es wäre die siebte Generation – aussehen könnte, fehlen bislang allerdings. Auch ist unbekannt, wann ein solches Gerät erscheinen könnte.

Apple hatte den iPod touch 6G im Juli 2015 auf den Markt gebracht. In ihm werkelt noch immer ein A8-Chip, wie man ihn aus dem iPhone 6 und 6 Plus kennt. Im Sommer 2017 wurde nochmals kurz an den verfügbaren Varianten gefeilt. Aktuell sind sechs Farben in zwei Speichergrößen zu haben – 32 und 128 GByte.

Mit 230 beziehungsweise 340 Euro direkt bei Apple sind die veralteten Geräte nicht gerade günstig. Der iPod touch ist das letzte verbliebene Mitglied der iPod-Familie, hat aber technisch wenig mit den alten Musikspieler gemeinsam. Stattdessen handelt es sich quasi um ein 4-Zoll-iPhone ohne Mobilfunkteil/Telefonie.

Macotakara berichtet weiterhin über die Möglichkeit, dass Apple 2019 beim iPhone zu USB-C-Anschlüssen greifen könnte. Aktuell verwendet der Konzern noch sein proprietäres Lightning-System.

Beim iPad Pro 2018 hatte Apple jedoch erstmals ein iOS-Gerät mit USB-C-Anschluss ausgerüstet und Lightning gestrichen. Ein Referenzdesign sei allerdings noch nicht erarbeitet, so das Apple-Blog weiter – entsprechend bleibt unklar, ob Apple wirklich umsteigt. (bsc)