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Details zu Apples Szenenerkennung in iOS 10 und OS X Sierra

4432 Objektarten und sieben Gesichtsausdrücke kann die Fotos-App künftig unterscheiden, haben Betatester herausgefunden.

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Die "Memories"-Funktion in macOS Sierra.

(Bild: Apple)

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Apples neue Fotos-App für iOS 10 und macOS Sierra kommt erstmals mit einer Szenenerkennung, die lokal auf dem Gerät durchgeführt wird. Konkrete Details zur Leistungsfähigkeit dieser Technik blieb Apple bislang schuldig. Ein Betatester hat nun in einem Framework der Fotos-App unter macOS Sierra verschiedene Werte entdeckt, die die Gesamtzahl der anfangs verfügbaren Objektarten abzubilden scheinen.

Demnach unterstützt die Fotos-App unter macOS Sierra die Erkennung von insgesamt 4432 verschiedenen Szenen und Objekten, die in allen unterstützten Sprachen durchsucht werden können – von A wie Akkordeon bis W wie Wintersport. Gesichtern kann die Fotos-App insgesamt sieben Ausdrücke zuordnen, darunter "neutral", "schreiend", "überrascht" und "lächelnd". Es ist unklar, ob die von dem Betatester entdeckten Werte wirklich die vollständige Liste darstellen.

Apple nutzt die Szenenerkennung unter anderem für seine neue "Memories"-Funktion, bei der sich automatisiert kurze Filme aus in der Fotobibliothek enthaltenen Aufnahmen erstellen lassen. Dabei nutzt die Anwendung Metadaten (etwa Ortsinformationen) und Tags, aber auch Daten aus der Szenerkennung. Zu den verfügbaren "Stimmungen" gehören unter anderem "interessante Orte", "Geburtstage", "kontextbezogene Erinnerungen" und weitere mehr.

Die Fotos-App versteht sich zudem auf das Erkennen von Sehenswürdigkeiten. Eine vollständige Liste der entdeckten Suchbegriffe findet sich hier – noch scheinen sie allerdings nicht vollständig zu funktionieren. iOS 10 und macOS Sierra erscheinen offiziell im Herbst – inklusive der neuen Fotos-Apps. (bsc)