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Dropbox-App scannt Dokumente und erstellt Office-Dateien

Der Cloud-Dienst hat seine Apps um verschiedene Produktivitätsfunktionen ergänzt. Für nicht zahlende Mobilnutzer wird der automatische Foto-Upload eingeschränkt.

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Dropbox' iOS-App hat neue Funktionen erhalten: Ein eigener Foto-Modus ist zur Erfassung von Dokumenten oder anderen Papiervorlagen gedacht, wie das Unternehmen mitteilte. Ränder sollen dabei automatisch erkannt werden. Die Scans lassen sich mit verschiedenen Werkzeugen nachbearbeiten und anschließend als PDF- oder PNG-Datei speichern. Das Einscannen mehrseitiger Dokumente ist ebenfalls möglich, ebenso wie die Umwandlung eines bestehenden Fotos in einen Scan. Die Funktion funktioniert auch offline, der Upload der Datei erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Nutzer können außerdem aus der iOS-App heraus Microsoft Office-Dokumente anlegen – sowohl Word-, Powerpoint- als auch Excel-Dateien. Zur Bearbeitung der Datei leitet die App an die jeweilige Office-App weiter. Alle Änderungen werden direkt in der bei Dropbox gesicherten Datei vorgenommen.

Nutzer ohne bezahlten Pro-Account können die automatische Upload-Funktion für Fotos künftig nur noch nutzen, wenn sie einen Desktop-Computer mit ihrem Dropbox-Account verknüpfen, teilte das Unternehmen mit. Die Änderung greift ab dem 22. Juli. Dies solle vermeiden, dass den Nutzern des Gratisangebotes plötzlich der Speicherplatz ausgeht.

Besteht keine Deskop-Verknüpfung, wird der Foto-Upload deaktiviert. Nutzer können Bilder und Videos anschließend aber immer noch manuell hochladen – oder die Automatik wieder aktivieren, sobald ein Mac oder Windows-PC angebunden wurde.

Dropbox erlaubt jetzt außerdem im Finder von OS X sowie im Explorer unter Windows eine direkte Freigabe von Ordnern oder Dateien auf einen Rechtsklick hin, der Wechsel in die Web-Oberfläche oder das Verschicken eines Links per E-Mail sei nicht mehr nötig.

Nutzer können außerdem spezifische Teile eines Dokuments, beispielsweise eine bestimmte Textstelle oder ein eingefasstes Bild, mit Kommentaren versehen. Beim Zugriff auf frühere Versionen von Dateien ist es nun möglich, diese vor dem Wiederherstellen in einer Vorschau einzusehen.

Dropbox zählt nach eigener Angabe inzwischen über 500 Millionen registrierte Nutzer. Wie viele davon den Dienst aktiv verwenden, teilte der Cloud-Anbieter bislang nicht mit. (lbe)