Ein Jahr Apple Pay: 1 Prozent aller US-Einzelhandelstransaktionen erreicht

Der kontaktlose Bezahldienst für iPhone 6, 6s und Apple Watch wächst laut Apple monatlich weiter zweistellig. Analysten sehen aber eine nur langsame Marktannahme.

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(Bild: dpa, Monica Davey)

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Vor einem Jahr hat Apple in den USA sein Bezahlangebot Apple Pay gestartet. Nun ziehen Analysten Bilanz: Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf die Marktforschungsfirma Aite Group meldet, werden mittlerweile ein Prozent aller Einzelhandelstransaktionen in den USA über den kontaktlosen Payment-Dienst aus Cupertino abgewickelt. Dieser wird aktuell von fünf Geräten unterstützt: iPhone 6, 6 Plus, 6s, 6s Plus sowie Apple Watch.

Laut Apple wächst die Nutzung des Dienstes monatlich weiter zweistellig, wie es in einem Statement heißt. Die Kunden "liebten" Apple Pay – laut einer Studie liege die Zufriedenheit bei 98 Prozent. Allerdings klagen Apples Einzelhandelspartner über ein zu geringes Marketing.

Die Aite Group glaubt, dass das eher langsame Wachstum noch mindestens drei bis fünf Jahre anhalten wird. Das Einzelhandelsforschungsunternehmen Infoscout gab gegenüber Bloomberg an, Kunden wüssten oft nicht, warum sie Apple Pay nutzen sollten. "Sie sind zufrieden mit den aktuellen Bezahlmethoden und verstehen nicht, wie Apple Pay funktioniert."

Apple-Chef Tim Cook hatte 2015 zum "Jahr von Apple Pay" ausgerufen. Die Anzahl der Banken und Einzelhändler, die den Dienst in den USA unterstützen, ist seither stetig gewachsen. Weltweit steht Apple Pay aber bislang nur in einem zweiten Land zur Verfügung: Seit Sommer in Großbritannien. Dort kämpft der Dienst unter anderem mit einem nur kleinen Zahlungslimit – für größere Einkäufe müssen zahlreiche Terminals erst umgerüstet werden. Mehr zum aktuellen Stand bei Apple Pay lesen Sie auch in Mac & i-Heft 4/2015. (bsc)