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Einschränkungen in Parallels Desktop 12: Ein Pro-Abo soll es richten

Nach mit dem Update auf Version 12.1 eingeführten Begrenzungen für virtuelle Maschinen entschuldigt sich Parallels mit einem Angebot bei verärgerten Nutzern: Käufer der Standard Edition können auf die "Mac Pro Edition" umsteigen – als Jahres-Abo.

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Parallels Desktop 12

(Bild: Hersteller)

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Parallels Desktop 12 (multilingual) (MAC)
Parallels Desktop 12 (multilingual) (MAC) ab € 58,95

Parallels räumt Käufern der "Standard Edition" von Parallels Desktop 12 für Mac die Möglichkeit ein, ein kostenloses Upgrade auf das "1-Jahres-Abonnement von Parallels Desktop für Mac Pro Edition durchführen". Das Angebot besteht für Parallels-Käufer, die die Standard Edition von Version 12 mit unbefristeter Lizenz zwischen dem 18. August und dem 11. November erworben haben, wie das Unternehmen gegenüber Mac & i mitteilte. Kunden müssen den Support kontaktieren, um das Angebot wahrzunehmen.

Das “Upgrade” auf die Mac-Pro-Edition bedeutet zugleich, dass die Lizenz auf das Abo-Modell umgestellt wird, wie Leser berichten. Nach Ablauf des Jahres müssen Kunden dann entweder das Abonnement verlängern oder erneut die Standard Edition von Parallels Desktop erwerben. Das Jahres-Abo der Mac-Pro-Edition kostet 100 Euro.

Mit der Mac-Pro-Edition ist es Nutzern wieder möglich, einer virtuellen Maschine wieder mehr als 8 GByte Arbeitsspeicher und 4 vCPUs zuzweisen. "Parallels entschuldigt sich bei unseren Kunden für jegliche Unannehmlichkeiten, die hierdurch entstanden sind", so der Software-Hersteller.

Das jüngst veröffentlichte Update auf Version 12.1 beschränkt die Standard Edition der Virtualisierungs-Software: Nutzer können jeder virtuellen Maschine nur noch maximal 8 GByte Arbeitsspeicher und “4 vCPUs” zuweisen. Die nur als Abonnement angebotene Pro-Edition erlaubt VMs mit bis zu 64 GByte vRAM und 16 vCPUs. In der Beschreibung des Updates wurden die neuen Begrenzungen nicht erwähnt, auch in einer Vergleichstabelle auf der Hauptproduktseite fügte Parallels diese erst jüngst ein.

Laut Parallels ist die Begrenzung schon seit Parallels Desktop 11 im August 2015 “offizieller Bestandteil des Vertrags”, den man nun ausgeführt habe. Die Obergrenzen für virtuelle Maschinen wären “leider” aufgrund eines “kleinen Fehlers” bislang nicht aktiv gewesen, weshalb auch die Standard Edition die Funktionen der Mac-Pro-Edition erhalten habe, führte ein Parallels-Mitarbeiter zuvor im Support-Forum des Herstellers aus. In der “Parallels Desktop 11 für Mac Standard Edition” sei diese Richtlinie eingeführt worden, “weil sie die Vorgaben der meisten Kunden erfüllt”, so Parallels. (lbe)