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Ende von iTunes: Apple erklärt, wie es jetzt weitergeht

Ende von iTunes: Apple erläutert, was jetzt wie geht

Die Music-App auf dem iPhone – und erstmals auf dem Mac.

(Bild: Apple)

Vier Apps statt einer: Music, Podcasts, TV und der gute, alte Finder ersetzen künftig die Medienverwaltung. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Es ist das Ende einer Ära. Apple wird mit macOS 10.15 alias Catalina [1] seine traditionsreiche Medienverwaltung iTunes auf dem Mac offiziell beerdigen [2]. Ersatzlos gestrichen wird die Anwendung natürlich nicht. Stattdessen kommen gleich drei neue Apps und eine neue Methode, iOS-Geräte zu synchronisieren und zu sichern. iTunes wird durch die Programme Music, Podcasts, TV sowie den Dateiverwalter Finder ersetzt.

Was hier nun konkret zu erwarten ist, hat Apple in einem knappen, aber lesenswerten Supportdokument zusammengefasst [3]. Darin versucht der Konzern, die Aufregung in der Nutzerschaft – schließlich haben viele User ihre Musikbibliothek in iTunes seit Jahren akribisch gepflegt – zu entschärfen.

Die wichtigsten Fakten:

Weiterhin wichtig: Apple verspricht, dass die Music-App "schneller und einfacher" sein wird als iTunes. Wie genau, wird sich noch zeigen; der Konzern betont aber, dass er sich Anleihen aus der Music-App in iOS genommen hat. Der Übergang soll transparent erfolgen, alte Bibliotheksanteile nahtlos übernommen werden.

Bereits bekannt war, dass sich unter Windows signifikant weniger ändert: Hier wird iTunes weiterhin unterstützt. Wie sehr es gepflegt wird, bleibt abzuwarten. Zudem werden auch ältere Versionen von macOS weiterhin mit iTunes beglückt. Apple hatte die Medienverwaltung mit macOS Mojave erstmals direkt ins Betriebssystem integriert, während frühere Versionen wie High Sierra die App weiterhin einzeln herunterladen und aktualisieren müssen. MacOS Catalina wird im Herbst erwartet.

(bsc [4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4440863

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/macOS-Catalina-laesst-iPad-Apps-auf-den-Mac-4438248.html
[2] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-stampft-iTunes-ein-aber-nicht-unter-Windows-4439292.html
[3] https://support.apple.com/en-us/HT210200
[4] mailto:bsc@heise.de