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Entwicklungszentrum in Hyderabad soll Apple Maps verbessern

Neben einer geplanten Einrichtung für App-Entwickler hat Apple auch ein neues Büro in Indien eröffnet: Dort wird am Kartendienst des Konzerns gearbeitet. Bis zu 4000 Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen.

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Waverock-Campus in Hyderabad.

(Bild: Immobilienfirma)

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Apple hat sich in der indischen Millionenstadt Hyperabad angesiedelt: In einem neu eröffneten Büro wird an der Entwicklung von Apple Maps gearbeitet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit – und bestätigte damit vorausgehende Berichte über das Technikzentrum auf dem Waverock-Campus. Bislang hieß es, die Investition schaffe 150 neue Arbeitsplätze, laut Apple soll sie aber für “bis zu 4000 Jobs” sorgen.

Apple-Chef Tim Cook bereist derzeit zum ersten Mal Indien, am Mittwoch hatte das Unternehmen bereits die Eröffnung eines Zentrums in Bengaluru angekündigt, in dem lokale iOS-Entwickler Hilfe finden sollen. Apple unterstütze derzeit in Indien über 640.000 Jobs im Bereich der App-Entwicklung und rund um das iOS-Ökosystem, führte der iPhone-Hersteller an.

Das Land gilt als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für Apple. Er sehe Indien da, wo China vor sieben bis zehn Jahren war, erklärte Cook nach der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen, bei denen der Konzern zum ersten Mal einen Rückgang der iPhone-Verkäufe vermeldete.

Bei Unterredungen mit den lokalen Netzbetreibern wolle Cook weitere Partnerschaften für den Vertrieb und Verkauf des Smartphones schließen, berichtet die Economic Times. Apple hofft auf eine höhere iPhone-Nachfrage durch die Einführung von LTE-Netzen. Der erst seit Anfang des Jahres laufende “Rollout” der schnellen Mobilfunktechnik habe Apple "und andere" bislang zurückgehalten, erklärte Cook. Erst LTE "entfesselt das Potential des iPhones in einer Weise, wie es mit älteren 2,5G- und 3G-Netzwerken nicht möglich ist". (lbe)